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19.03.2020 Markus Bußler

Barrick Gold, McEwen und Agnico Eagle: Gefeuert und nach Hause geschickt

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Barrick Gold

Der Gopdreis pendelt um das Niveau des Vortages. Die Minen allerdings sind größtenteils gefangen im Bann der großen Goldminen-ETFs, die zum Spielball einiger Spekulanten geworden sind. Die hoch gewichteten Werte wie Newmont Goldcorp und Barrick Gold erfahren daher auch enorme Schwankungen – je nachdem ob die ETFs gerade hoch- oder abverkauft werden. Bei McEwen Mining wurde der COO in die Wüste geschickt – mit wenigen Worten.

So kurz war eine Mitteilung zur Entlassung eines COO, also eines Chief Operation Officers, wohl noch nie wie bei McEwen Mining. „McEwen Mining today announced that Chris Stewart has left his position as President and Chief Operating Officer of the Company. His responsibilities will be assigned to other members of the management team.“ Also: McEwen Mining gibt bekannt, dass Chris Steward die Position des COO und die des Präsidenten der Firma verlassen hat. Sein Aufgabenbereich wird von anderen Mitgliedern des Teams wahrgenommen. Keine Worte des Dankes, keine guten Wünsche für die Zukunft. Es scheint hinter den Kulissen gewaltig zu rumoren. Kein Wunder, sieht man sich die Performance der Aktie an. Zudem sind zahlreiche Projekte – Gold Bar oder auch Black Fox – sicher nicht dort, wo Rob McEwen die Projekte gerne sehen würde. Nach zahlreichen Kapitalerhöhungen steht McEwen deutlich unter Druck. Auf dem aktuellen Niveau dürfte es schwierig werden, noch einmal Geld aufzunehmen. Dies würde zu einer großen Verwässerung führen.

Barrick Gold (WKN: 870450)

Bei Agnico Eagle gibt es Neuigkeiten von den Projekten, die der Konzern in Nunavut im Norden Kanadas betreibt. Dort wachsen die Sorgen der Bevölkerung mit Blick auf das Corona-Virus. Und das, obwohl bislang kein Fall bekannt geworden ist. Agnico Eagle hat daher beschlossen, die Arbeiter auf den Minen, die aus Nunavut stammen, für vier Wochen nach Hause zu ihren Familien zu schicken. Der Minenbetrieb soll aber aufrecht erhalten werden mit den Arbeitskräften, die nicht aus der Region stammen. Die Aktie von Agnico steht unter Druck und nähert sich dem Niveau von Anfang 2016. Das Papier wird langsam für Schnäppchenjäger interessant.