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16.03.2016 Werner Sperber

BMW: Rekorde reichen noch nicht

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BMW

Die Bayerischen Motoren Werke wollen nach dem Rekordjahr 2015 künftig noch mehr Autos der Marken BMW, Mini und Rolls Royce verkaufen. Diese Äußerung des Vorstandsvorsitzenden Harald Krüger kommt sehr gut an und macht die Stammaktie zum bisherigen DAX-Sieger des Tages.

Das vergangene Jahr ist ein Rekordjahr für die Bayerischen Motoren Werke gewesen: Der Auto-Absatz stieg um 6,1 Prozent auf annähernd 2,25 Millionen Fahrzeuge, der Umsatz um 14,6 Prozent auf 92,2 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 5,2 Prozent auf rund 9,6 Milliarden Euro und der Gewinn um zehn Prozent auf 6,4 Milliarden Euro beziehungsweise 9,70/9,72 Euro je Stamm/Vorzugsaktie. Damit hat das Unternehmen die eigenen Ziele und die Schätzungen der Analysten leicht übertroffen.

Zuversichtlich aber vorsichtig
Das laufende Jahr ist zum einen bereits jetzt ein Rekordjahr, denn der Konzern feiert den 100. Geburtstag. Zum anderen sollen Absatz, Umsatz und Gewinn weiter gesteigert werden. Allerdings ist Vorstandsvorsitzender Harald Krüger zurückhaltend beziehungsweise er lässt sich nicht auf konkrete Zahlen für die Ziele festlegen: "Die weltweite Automobilnachfrage dürfte im laufenden Jahr um etwa 1,9 Prozent wachsen. In Europa dürfte sich die Erholung auf den meisten Automobilmärkten fortsetzen und um rund 1,4 Prozent zulegen." Der Auto-Absatz des Konzerns soll leicht steigen, die EBIT-Marge bei acht bis zehn Prozent bleiben und das Vorsteuerergebnis ebenfalls leicht steigen. Steigende Personalkosten und hohe Investitionen für Zukunftsprojekte würden den Aufwärtstrend dämpfen. Der Konzern wolle stärker in das sogenannte autonome Fahren investieren und die Entwicklung rein elektrisch angetriebener Autos vorantreiben.

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Für Trader interessant
Derzeit sind die Aktien der Bayerischen Motoren Werke keine laufende Empfehlung des AKTIONÄR. Aufgrund der grundsätzlichen Zuversicht des Vorstandes und auch der verbesserten charttechnischen Situation der Aktie sollten jedoch Trader auf dreistellige Kurse spekulieren und den Stoppkurs bei 74 Euro setzen.

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