Die Unsicherheit im Nahostkonflikt bleibt ein zentraler Treiber für den Ölmarkt. US-Präsident Donald Trump bezeichnete neue Gespräche mit dem Iran als mögliche letzte Chance für ein Abkommen, während Teheran direkte Verhandlungen mit den USA dementierte. Bestätigt wurden Gespräche mit Oman zur Verwaltung der Straße von Hormus. WTI notiert bei 80,90, Brent bei 84,83. Eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht.
An den Aktienmärkten zeigt sich bislang wenig Nervosität. Der DAX liegt vorbörslich bei 26.157 Punkten und könnte zum Handelsstart ein neues Allzeithoch markieren. Siemens Healthineers, Allianz, Siemens Energy, Airbus und Deutsche Telekom sind gefragt. Beim Nasdaq 100 steht nach der Erholung auf knapp 29.000 Punkte nun die Marke von 29.200 Punkten im Fokus. Gewinnmitnahmen und möglicher Verkaufsdruck durch überhebelte Hedgefonds könnten jedoch jederzeit für eine Gegenbewegung sorgen. Ein erneuter Test des 200-Tage-Durchschnitts im Bereich von 26.200 bis 26.300 Punkten ist nicht ausgeschlossen.
Palantir überzeugt mit einem Umsatz von 1,935 Milliarden US-Dollar und einem US-Umsatz von 1,573 Milliarden US-Dollar, der um 115 Prozent gestiegen ist. Gleichzeitig erzielt das Unternehmen bereits 81 Prozent seiner Erlöse in den USA. Die hohe Bewertung und die ambitionierten Wachstumserwartungen bleiben Risiken. Nachbörslich richtet sich der Blick vor allem auf AMD. Zudem stehen unter anderem McDonald’s, Pfizer, Hut 8, Arista Networks und Zscaler im Fokus.
Bei Google bevorzugen