Der DAX bleibt in Rekordlaune und steigt am Mittwochmorgen bis auf 26.385 Punkte. Rückenwind liefern die Hoffnung auf eine anhaltende Feuerpause zwischen Iran und den USA, eine mögliche Öffnung der Straße von Hormus und sinkende Renditen. Mit dem Sprung über 25.900 Zähler hat der Leitindex das Kaufsignal bestätigt – damit rückt die Marke von 27.000 Punkten näher.
Bei den Einzelwerten überzeugt Basler mit einem Umsatzplus von 36 Prozent, einem um 260 Prozent gesteigerten EBIT und einem Free Cashflow von 12,9 Millionen Euro. Die Jahresprognose wurde erneut angehoben, allerdings könnten Lieferengpässe und ein Produktionsstopp bei Sony im Herbst belasten. Die Commerzbank markiert derweil ein neues Jahreshoch. Nach dem Ausbruch aus der Handelsspanne bis 39 Euro liegt das nächste technische Ziel im Bereich von 42 Euro. Auch DHL Group liefert starke Zahlen: Der Umsatz stieg um 12,8 Prozent, das EBIT um 30 Prozent. Der bereinigte Free Cashflow kletterte auf 569 Millionen Euro, das Aktienrückkaufprogramm soll auf 6,5 Milliarden Euro ausgeweitet werden.
Fresenius überzeugt mit Zahlen und Ausblick, die Aktie steigt auf 46,70 Euro und nimmt das Rekordhoch bei 52 bis 53 Euro ins Visier. Schwächer präsentieren sich dagegen Infineon und Vonovia. Infineon enttäuschte nach starken Quartalszahlen offenbar im Analystencall und fällt auf 61,49 Euro zurück. Vonovia bestätigte die Prognose, bleibt charttechnisch aber unter Druck. Ein Befreiungsschlag wäre erst oberhalb von 23 Euro gelungen. Am Nachmittag stehen in den USA der ADP-Arbeitsmarktbericht und der ISM-Index an.
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