Der DAX hat sich trotz der Eskalation im Nahen Osten und steigender Ölpreise robust gezeigt. Nach dem Schluss oberhalb von 25.000 Punkten deutet der Late-DAX auf einen Start bei rund 25.036 Zählern hin.
Positiv: Die 50-Tage-Linie wurde zurückerobert. Für einen Befreiungsschlag müsste der Leitindex allerdings die Marke von 25.280 Punkten nachhaltig überwinden. Belastend bleiben die steigenden Renditen, die in Deutschland bei 3,18 Prozent, in den USA über 4,6 Prozent und in Großbritannien über 5 Prozent liegen.
Bei den Einzelwerten steht Airbus im Fokus. Der Konzern hat seine Prognose angehoben und erwartet ein bereinigtes EBIT von 12 bis 13 Milliarden Euro. Zudem sind Aktienrückkäufe über mehr als fünf Milliarden Euro geplant. Die Deutsche Bank erhöhte das Kursziel auf 232 Euro, die Aktie nimmt Kurs auf das Zwischenhoch bei 210 Euro. Auch Friedrich Vorwerk hob die EBITDA-Prognose auf 180 bis 200 Millionen Euro an. Bei einem Ausbruch über das bisherige Hoch wären 80 bis 85 Euro möglich.
GEA rechnet nun mit einem organischen Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent und einer EBITDA-Marge von 17 bis 17,4 Prozent. Die Aktie könnte in Richtung 64 bis 66 Euro steigen. Bei Porsche AG drehte Metzler die Empfehlung von „Verkaufen“ auf „Kaufen“ und nannte ein Kursziel von 64 Euro. Unter Druck stehen dagegen Sartorius, Qiagen und Merck nach enttäuschenden Signalen von Danaher. Sartorius stabilisierte sich nach einem Rückgang bis 208 Euro bei rund 218 Euro. Die nächste wichtige Unterstützung liegt bei 205 bis 208 Euro.
Bei Google bevorzugen