Der DAX hielt sich trotz des Tech-Ausverkaufs in den USA bei rund 25.300 Punkten vergleichsweise stabil. Nach stärker als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten gaben die Renditen überraschend deutlich nach. Wichtig bleibt die Unterstützung bei 25.000 Punkten: Die 200-Tage-Linie wurde verteidigt, doch ein Rückfall unter die Marke könnte einen erneuten Test auslösen.
Auslöser der Tech-Schwäche waren Sorgen um CoreWeave. Die Aktie verlor mehr als 15 Prozent, die Nettoverbindlichkeiten von 17 Milliarden US-Dollar schüren Zweifel am Geschäftsmodell. Infineon und Siemens Energy gerieten ebenfalls unter Druck. Gefragt waren dagegen defensive Werte wie Fresenius Medical Care; die Deutsche Börse erreichte ein neues Rekordhoch.
Munich Re stieg auf rund 543 Euro und nähert sich dem nächsten Zielbereich um 560 Euro. Redcare Pharmacy sprang nach starken DocMorris-Zahlen über 70 Euro auf 73,15 Euro. Bei Rheinmetall gilt die Marke von 1.000 Euro als wichtiger Widerstand. Am Nachmittag stehen unter anderem US-Einzelhandelsumsätze, der Empire-State-Index und Erzeugerpreise im Fokus.
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