Die Stimmung an den Börsen hat sich deutlich eingetrübt. Nach den Rekordhochs bei Nasdaq Composite und Nasdaq 100 gerieten die Märkte unter Druck. Der DAX hält sich bei rund 25.300 Punkten, kommt angesichts der geopolitischen Unsicherheit aber nicht weiter voran. Nach einem erneuten Angriff auf einen Tanker in der Straße von Hormus ist Brent wieder über 105 US-Dollar gestiegen, WTI notiert über 93 US-Dollar. Gleichzeitig liegen die Renditen 30-jähriger US-Anleihen auf dem höchsten Stand seit 2004.
In Frankfurt stehen defensive Werte wie Beiersdorf und MTU im Fokus. Die Citigroup stufte MTU von „Verkaufen“ auf „Kaufen“ hoch. Rheinmetall, Hensoldt, Volkswagen und Infineon geben dagegen nach. Bei LPKF Laser setzen nach dem Kurssprung infolge von Übernahmegerüchten Gewinnmitnahmen ein. Für die Wall Street werden weitere Verluste erwartet: Der Nasdaq 100 dürfte rund 0,9 Prozent schwächer starten.
Amazon investiert bis 2030 weitere drei Milliarden US-Dollar in den indischen Quick-Commerce-Markt. Die Aktie bleibt eine laufende Empfehlung mit einem Kursziel von 341 US-Dollar und Unterstützung an der 200-Tage-Linie. BlackBerry überzeugte mit einem Umsatzplus von 26 Prozent und einem um 75 Prozent gestiegenen Gewinn je Aktie. Cintas steigerte den Umsatz um 10,9 Prozent auf 3,01 Milliarden US-Dollar, bleibt aber zunächst auf der Beobachtungsliste. Am Freitag findet in Frankfurt die kostenlose Finanzmesse Finance 26 statt – auch DER AKTIONÄR ist mit einem Stand vertreten.
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