Im gewohnten Duell zwischen KI-Euphorie und Iran-Unsicherheit hat zuletzt klar die Tech-Begeisterung die Oberhand behalten. In New York lief die Rekordjagd am Dienstag im gedrosselten Tempo weiter.
Der Dow Jones schloss 0,45 Prozent fester und markierte im Verlauf eine neue Bestmarke. In Frankfurt zeigte sich das typische Muster: Der DAX startete mit einem Plus von über einem Prozent, rettete am Ende noch 0,5 Prozent auf 25.124 Punkte – heute droht mit gemischten Asien-Vorgaben ein leicht schwächerer Start.
Bei den Einzelwerten sorgt die UniCredit für Bewegung: Die Italiener stocken ihren Commerzbank-Anteil auf 34,4 Prozent auf und umgehen mit dem freiwilligen Angebot oberhalb der 30-Prozent-Schwelle ein deutlich teureres Pflichtangebot. Rheinmetall konnte seinen Tagesverlust dagegen dank eines Rekordauftrags aus Rumänien eindämmen: Der NATO-Staat orderte das größte Auftragspaket der jüngeren Firmengeschichte im Volumen von 5,7 Milliarden Euro.
Im Wochenfokus steht zudem der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, der die Zinserwartungen spürbar bewegen dürfte.
Bei den Einzelwerten geht es heute um Marvell Technology, Palo Alto, Microchip Technology, Victoria's Secret, Rheinmetall und Commerzbank.
Marco Uome informiert über die Lage an den Märkten.
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