„Wie gewonnen, so zerronnen“ – so lässt sich das gestrige Geschehen am deutschen Aktienmarkt zusammenfassen. Zwar schraubte sich der DAX in der Spitze dynamisch über die Marke von 25.100 Punkten, am Ende blieb davon jedoch nur ein hauchdünnes Plus übrig. Zum Start in den heutigen Handelstag trübt sich die Stimmung nun weiter ein, und die Vorzeichen deuten auf anfängliche Verluste hin.
Die Impulse von den internationalen Märkten präsentieren sich am heutigen Morgen uneinheitlich. An der Wall Street zeigte sich gestern ein zweigeteiltes Bild: Während klassische Standardwerte (Dow Jones) Stärke bewiesen, geriet der technologielastige Nasdaq 100 deutlicher unter Druck. Gewinnmitnahmen im Tech-Sektor lasteten auf dem Gesamtmarkt und dämpfen auch die Stimmung für den europäischen Handelsstart.
Ein ähnlich gespaltenes Bild zeigt sich beim Blick nach Asien. Der japanische Leitindex Nikkei setzt seinen steilen Höhenflug unbeirrt fort und verbucht kräftige Kursgewinne. Demgegenüber steht eine anhaltende Flaute an den chinesischen Handelsplätzen: Sowohl der Hang Seng in Hongkong als auch der Shanghai Composite weisen erneut Schwächen auf, da regulatorische Sorgen und Konjunkturzweifel die Anleger weiterhin vorsichtig agieren lassen.
Bei den Einzelwerten geht es heute um Gold, BMW, SpaceX, Moderna, Snap und Thyssenkrupp. Marco Uome informiert über die Lage an den Märkten.