06.12.2013 Marion Schlegel

DAX-Check: Spannung vor dem US-Arbeitsmarktbericht

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DAX
Trendthema

Für den deutschen Aktienmarkt zeichnet sich vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht ein verhalten freundlicher Handelsstart ab. Der Broker IG taxierte den DAX am Freitagmorgen 0,12 Prozent höher bei 9.096 Punkten. Nach seinem rasanten Anstieg seit Anfang September hatte der deutsche Leitindex in den vergangenen drei Tagen einen Korrekturkurs eingeschlagen. Noch Anfang der Woche hatte der DAX bei 9.424,83 Punkten ein neues Allzeithoch markiert. Am Donnerstag ging der deutsche Leitindex gut 300 Zähler tiefer aus dem Handel bei 9.085 Punkten.

Arbeitsmarktdaten im Fokus

Ein Grund für die jüngste Schwäche sind wieder aufgeflammte Sorgen über eine Drosselung der Billiggeldpolitik der US-Notenbank. Die Fed macht ihre Geldpolitik insbesondere von der Arbeitsmarktentwicklung abhängig. Entsprechend gespannt warten die Anleger auf den US-Arbeitsmarktbericht am frühen Nachmittag. Börsianern zufolge halten sich viele Anleger vor dieser wichtigen Veröffentlichung weiter zurück. Die Vorgaben aus Übersee sind durchwachsen: Während der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial seit dem Xetra-Schluss am Donnerstag moderat zulegte, fanden die Börsen Asiens leicht zulegen.

Mit Abstauberlimit agieren

Wie DER AKTIONÄR bereits berichtet hatte, sollten trading-orientierte Anleger die derzeitige Korrektur nutzen und bei 9.000 Punkten ein Abstauberlimit platzieren. Für den Turbo-Optionsschein mit der WKN DZP 3C5 bedeutet das ein Kauflimit von 7,85 Euro. Der Stopp wird bei Erreichen des Limits auf 7,15 Euro festgesetzt.

Aktuelle Empfehlung im DAX
DAX Turbo-Long
WKN DZP 3C5
Kauflimit 7,85 €
Stoppkurs 7,15 €

(mit Material von dpa-AFX)

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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