10x maximale Hebel-Power >> Ihr Ticket
Foto: Börsenmedien AG
13.03.2019 Jochen Kauper

VW legt Börsengang der Brummi-Sparte auf Eis

-%
Volkswagen

VW hat sich für eine Absage des Börsengangs der LKW-Spate entschieden. Ursache dafür sind die Bedingungen an den Geld- und Kapitalmärkten. Ursprünglich wollte VW mit dem Börsengag rund sechs Milliarden Euro einnehmen. Die hätte der Autobauer gut gebrauchen können. Schließlich werden die Investitionen in neue Mobilitätsdienste und in neue Antriebsformen viele Milliarden verschlingen.

Foto: Börsenmedien AG


Traton besteht aus den VW-Töchtern MAN und Scania sowie der brasilianischen Nutzfahrzeugtochter von Volkswagen. Die letzten Zahlen waren gut: Der Umsatz rund um die Lkw-Hersteller MAN und Scania kletterte im Jahr 2018 um sechs Prozent auf 25,9 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis stieg um 13 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite verbesserte sich von 6,0 Prozent auf 6,4 Prozent. Insofern ist die Absage des Börsengangs etwas verwunderlich.

Foto: Börsenmedien AG


VW-Aktie: Wichtige Marken

Die VW-Aktie reagiert mit leichten Kursverlusten auf die Absage des IPOs. Erst vor Kurzem ist dem Papier mit dem Sprung über die wichtige 200-Tage-Linie ein Kaufsignal gelungen. Zuletzt hat das Papier auf dieses Ausbruchsniveau zurückgesetzt. Es gilt nun, diese wichtige Marke zu verteidigen. Gelingt dies, wartet die nächste wichtige Hürde im Bereich von 160 Euro. Anleger, die auf eine weitere Erholung spekulieren wollen, sollten ihre Position in jedem Fall mit einem Stopp absichern. Sollte das Papier wieder unter die Unterstützung zurückfallen, könnte es durchaus zu einem Rücksetzer bis in den Bereich von 137 Euro kommen.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Volkswagen - €
Volkswagen St. - €

Buchtipp: Der Freiheitshandel

Politisch und wirtschaftlich ist die demokratische Welt so schwach wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das Konzept „Wandel durch Handel“ ist gescheitert. Vielmehr hat es Diktaturen gestärkt und Demokratien untergraben.

 Freie und offene Gesellschaften sind existenziell gefährdet. Der russische Einmarsch in der Ukraine, der brutale Angriff auf Israel, der wieder salonfähig gewordene Antisemitismus und die wirtschaftliche Abhängigkeit von China müssen ein Weckruf für offene Gesellschaften sein. Es braucht jetzt grundlegende Veränderungen.

 Der einzige wirklich transatlantische Medienunternehmer Europas plädiert für einen Kurswechsel in der demokratischen Handelspolitik. Die Gründung eines neuen wertebasierten Bündnisses der Demokratien: Die Freiheitshandelsallianz.

Der Freiheitshandel

Autoren: Döpfner, Mathias
Seitenanzahl: 192
Erscheinungstermin: 18.04.2024
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-953-1

Jetzt sichern