Börsen-Achterbahn: Jetzt richtig handeln
18.03.2021 Marion Schlegel

Schlag-den-Buffett-Depot-Wert Novo Nordisk: Kooperation mit Gilead – hier tut sich was

-%
Novo Nordisk

Novo Nordisk und Gilead Sciences haben heute bekannt gegeben, dass sie ihre Partnerschaft im Bereich nicht-alkoholische Fettleberentzündung (NASH) ausgeweitet haben. Die Unternehmen werden eine doppelblinde, placebokontrollierte Phase-2b-Studie durchführen, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Novo Nordisk-Semaglutide, einem GLP-1-Rezeptoragonisten, und einer Kombination aus Gileads FXR-Agonisten Cilofexor und dem ACC-Inhibitor Firsocostat bei Menschen mit durch NASH ausgelöster kompensierter Zirrhose zu untersuchen.

Novo Nordisk (WKN: A1XA8R)

Die vierarmige Studie, die an rund 440 Patienten durchgeführt werden soll, soll die Auswirkungen der Behandlung auf die Leberfibrose und die NASH-Entwicklung bewerten. Die Patienten-Rekrutierung soll in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres beginnen.

„NASH ist eine Krankheit mit einem hohen medizinischen Bedarf, da derzeit keine Medikamente zur Behandlung dieser potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung zugelassen sind. Aufbauend auf den positiven Ergebnissen unserer Proof-of-Concept-Studie hoffen wir, gemeinsam mit Gilead das Potenzial von Semaglutide mit Cilofexor und Firsocostat zu demonstrieren, um Menschen zu helfen, die mit NASH leben “, sagte Martin Holst Lange, Executive Vice President und Entwicklungsleiter bei Novo Nordisk.

"Gilead freut sich, die Zusammenarbeit mit Novo Nordisk zu erweitern und das Verständnis für das Potenzial für Kombinationsansätze bei der Behandlung von Menschen mit Zirrhose aufgrund von NASH zu erweitern", sagte Dr. Mark Genovese, Senior Vice President, Inflammation Clinical Development bei Gilead Sciences.

Die Aktie von Novo Nordisk befindet sich derweil weiter in einer ausgedehnten Seitwärtsbewegung. Sobald dem Papier jedoch der Ausbruch gelingt, dürfte dies rasch Anschlusskäufe nach sich ziehen. DER AKTIONÄR bleibt optimistisch für das Papier. Die Aktie befindet sich seit geraumer Zeit auch im "Schlag-den-Buffett-Depot" vom AKTIONÄR.