Ab 22 Uhr: Die neue Ausgabe des AKTIONÄR als E-Paper
19.02.2020 Marion Schlegel

SAP: Der Aktien-Musterdepot-Wert erhöht die Dividende

-%
SAP
Trendthema

Trotz eines deutlichen Gewinnrückgangs erhöht der Softwarekonzern SAP wie angekündigt die Dividende für seine Aktionäre. Je Aktie sollen in diesem Jahr 1,58 Euro ausgezahlt werden, wie SAP am Mittwoch in Walldorf ankündigte. Das sind acht Cent oder gut fünf Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht beim aktuellen Kurs einer Rendite von 1,2 Prozent. Insgesamt schüttet der Konzern, sofern die Gesellschafter auf der Hauptversammlung im Mai dem Plan zustimmen, rund 1,89 Milliarden Euro an die Aktionäre aus. Im Vorjahr waren es 1,79 Milliarden Euro. Die Ausschüttungsquote, also der Anteil am Gewinn, der an die Aktionäre ausgezahlt wird, steigt von 44 auf 56 Prozent. Die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2019 wird am 26. Mai 2020 erfolgen.

Neben der regulären Dividende schüttet SAP weitere 1,5 Milliarden Euro aus, mit denen der Konzern bis Ende des Jahres eigene Aktien zurückkaufen will, um den Kurs zu stärken. Das Programm beginnt am 20. Februar 2020 und wird bis 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein.

SAP (WKN: 716460)

„Unsere Ausschüttungspolitik stellt sicher, dass unsere Aktionäre an unserem Erfolg teilhaben“, sagte Luka Mucic, Finanzvorstand der SAP. „Der Aktienrückkauf ist – neben einer attraktiven regulären Dividende – ein wichtiges Instrument zur Steigerung des Unternehmenswerts für die Aktionäre.“

Die Aktie von SAP kann am heutigen Mittwoch ordentlich zulegen: Knapp 1,7 Prozent geht es nach oben auf 129,44 Euro. Damit schloss das Papier nahe dem Tageshöchststand von 129,60 Euro, der gleichzeitig ein neues Allzeithoch darstellt. Der Ausbruch nach oben stellt ein neues Kaufsignal für die Aktie dar. Die Aktie von SAP befindet sich auch im Aktien-Musterdepot des AKTIONÄR. Seit Oktober 2019 setzt DER AKTIONÄR dort auf SAP. Am 11. Oktober 2019 buchte das Anlegermagazin die Aktie in sein erfolgreiches Aktien-Musterdepot (+2.261 Prozent seit Start) ein, kaufte zu 112,38 Euro, nachdem die Aktie infolge negativer Meldungen unter Druck geraten war. Seither hat sich die Aktie um gut 15 Prozent verteuert.

(Mit Material von dpa-AFX)