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24.12.2018 Maximilian Völkl

Megatrend Auto: So sieht die Zukunft aus

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Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Auto der Zukunft den Massenmarkt erobert. Elek­tromobilität und autonomes Fahren sind unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Nicht nur optisch können die Flitzer inzwischen überzeugen, auch die technischen Komponenten werden immer leistungsfähiger. Die großen Profiteure sind allerdings nicht die Autobauer selbst, für die die Umstellung weg von den Verbrennern herausfordernd bleibt, sondern die Zulieferer und Technologiekonzerne.

Viele Werte vereint

Es ist jedoch kaum vorherzusagen, welche Konzerne vom Durchbruch der neuen Autogeneration letztlich besonders profitieren werden. Wer breit gestreut auf potenzielle Profiteure setzen will, kann deshalb auf das Zertifikat der Deutschen Bank auf den „Auto der Zukunft“-Index zurückgreifen. Der Index beinhaltet 27 internationale Unternehmen, die aktiv an der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen und Fahrzeugelektrifizierung beteiligt sind. Denn es sind diese beiden Bereiche, die für den revolutionären Fortschritt in der Branche sorgen und die Zukunft neu definieren. Anleger treffen dabei auf bekannte deutsche Unternehmen wie Continental oder Infineon, auf internationale Big Player wie Baidu oder Intel, aber auch auf eher unbekannte Namen wie American Tower oder Murata.

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Rasante Entwicklung

Noch klingt das autonome Auto nach Zukunftsmusik. Doch Experten gehen von rasanten Fortschritten aus. Es wird damit gerechnet, dass bereits 2030 über 20 Prozent aller Autos zumindest teilautonom fahren werden (siehe Grafik unten). 2035 sollen dann bereits zehn Prozent der Fahrzeuge komplett autonom unterwegs sein – Fahrer müssten gar nicht mehr eingreifen und können beispielsweise während der Fahrt arbeiten. Ein Luxus, der sich für die Hersteller der Technologie in jedem Fall auszahlen dürfte.

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Ähnlich sieht es bei der Elektromobilität aus. Aktuell sind insgesamt über drei Millionen E-Autos weltweit unterwegs, der Marktanteil in Deutschland beispielsweise beträgt lediglich 1,6 Prozent. Doch das dürfte sich ändern – und zwar schnell. Bereits 2030 sollen 30 Millionen Stromer pro Jahr verkauft werden, 2040 wird sogar mit 60 Millionen gerechnet.

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Mit dem „Auto der Zukunft“-Index setzen Anleger auf einen potenziellen Megamarkt. Klar ist jedoch auch, dass ein Investment nicht ohne Risiko ist. Einerseits standen Auto- und Zulieferbranche zuletzt stark unter Druck, andererseits haben neue Technologien stets mit hohen Hürden zu kämpfen. Wo große Chancen warten, gibt es auch hohe Risiken.

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Dieser Text ist in leicht veränderter Form in DER AKTIONÄR 48/18 erschienen. Die genannten Kurse sind deshalb unter Umständen nicht mehr aktuell.

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