22.06.2011 DER AKTIONÄR

Maschinenbau im Wandel: Das sind die Profiteure

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Trendthema

Pralle Auftragsbücher aber noch schmale Bewertungen: Bei den kleineren und hochspezialisierten Unternehmen aus dem Maschinenbau sollten Anleger einmal genauer hinschauen.

Egal ob Hightech-, Auto- oder Motorenindustrie - die Maschinenbauer aller Branchen hatten in der Finanzkrise schwer zu kämpfen. Doch mittlerweile sind es gerade diese Spezialisten, die den Fachkräftemangel in Deutschland beklagen. Der Grund: Sie können die Flut Ihrer Aufträge kaum mehr bewältigen.

Obwohl es fundamental so gut aussieht, haben viele Marktteilnehmer diesen neuen Trend verschlafen. Denn die Bewertungen ausgewählter Maschinenbauer sind überaus güsntig.

So klingt ein Unternehmen, das Maschinen zur Holzverarbeitung herstellt klingt, nicht gerade sexy. Aber  wenn man hört, dass es sich dabei um den Marktführer handelt, die Auftragsbücher 20 Prozent voller sind als im Vorkrisenjahr 2007, dann sieht das Ganze schon anders aus.

Spezialmaschinen auf Hochtouren

Oder ein Motoren- und Werkzeugproduzent - hier verbinden sich Schnäppchen-Preis und solides Management. Das Unternehmen ist nur mit einem KGV von 8 bewertet, während eine Eigenkapitalquote von 54 Prozent mehr als solide zu bezeichnen ist. Hier ist es an der Zeit zu handeln, meint auch Werner Sperber, Chefredakteur des Börsenwelt Börsenbrief. Er hat die komplette Maschinenbau-Branche unter die Lupe genommen.

Und auch ein im Autozuliefergeschäft vertretenes Unternehmen hat den Auswahlprozess von Werner Sperbers Börsenwelt bestanden. Kunststoff ist das Stichwort. Diese Firma strukturiert sich gerade neu und konzentriert sich auf das Kerngeschäft. Nicht nur Analysten bewertzen diesen Schritt positiv, auch Sperber sieht eine sehr günstige Kaufchance.

Mindestens 7 weitere Tipps - zusammengestellt aus den besten deutschen Börsenbriefen - erwarten  Sie in der kommenden Ausgabe des Börsenwelt Börsenbriefs. Wenn auch für Sie der Maschinenbau den Geldhahn aufdrehen soll, dann verpassen Sie nicht die nächste Ausgabe. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie hier.

Ein Artikel von Milos Djurdjevic