Einstiegschance – bei diesen 11 Top-Aktien
Foto: Börsenmedien AG
21.05.2019 Marco Bernegg

JPMorgan warnt vor dem Bitcoin – Warum die Kritik überzogen ist

-%
Bitcoin

Analysten von JPMorgan beschrieben die Situation beim Bitcoin zuletzt als „überkauft“. Der aktuelle Wert liege deutlich über dem inneren Wert. Anleger sollten sich davon aber nicht verunsichern lassen.

Zunächst ist es positiv zu werten, dass JPMorgan dem Bitcoin mittlerweile überhaupt einen „inneren Wert“ zuspricht. Dies sah im Sommer 2017, als CEO Jamie Dimon den Bitcoin als Betrug bezeichnete, noch ganz anders aus. 

Zudem stufte JPMorgan den Bitcoin als Rohstoff („commodity“) ein. Die überkaufte Situation wurde damit begründet, dass die Produktionskosten für den Bitocin als Rohstoff derzeit zu hoch seien. Es wurden dabei Faktoren wie Rechenleistung, Stromverbrauch und Effizienz von Hardware in die Berechnung einbezogen.

Der AKTIONÄR sieht im Bitcoin jedoch deutlich mehr Potenzial, als nur als Rohstoff zu fungieren. Ebenso kann er in Zukunft eine entscheidende Rolle als Zahlungsmittel einnehmen.

Auch wenn die Technologie noch sehr unausgereift ist und aussagekräftige Anwendungsfälle eine Seltenheit darstellen, ist in diesem Bereich vor allem in den letzten Monaten eine zunehmende Dynamik zu erkennen. Dieses Potenzial wurde in der Analyse von JPMorgan nicht beachtet.

Weiterhin sollten Anleger nicht vergessen, dass auch die Analysten von JPMorgan nicht allwissend sind. Beispielsweise bestimmten sie im Februar dieses Jahres eine fairen Wert des Bitcoin von 2.400 US-Dollar. Der Kurs notierte damals im Bereich von 4.000 US-Dollar.

Ruhe bewahren

Es ist durchaus wahrscheinlich, dass der Bitcoin auf kurzfristige Sicht korrigiert. Dies ist jedoch aufgrund des starken Anstiegs (130 Prozent seit Jahresbeginn) völlig normal. An der langfristig optimistischen Einstellung des AKTIONÄR ändert sich nichts.  

Hinweis auf Interessenkonflikt:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Marco Bernegg hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Bitcoin - $

Buchtipp: Krisenfest

Wir schreiben das Jahr 2020. Die Welt ist im ­Krisenmodus. Die globale Pandemie verunsichert die Menschen. Die Börsen crashen – um direkt danach wieder steil anzusteigen. Der Zustand unseres Geldsystems ist besorgniserregend. Nega­tive Zinsen und wachsende Staatsverschuldung sind an der Tagesordnung. Kurz gesagt: Vermögensaufbau und Vermögensschutz waren selten so wichtig wie heute. Aaron Koenig widmet sich in seinem neuen Buch den Fragen, welche die Anleger jetzt umtreiben: Wie schütze ich meine Erspar­nisse? Wie sichere ich mein Geld gegen eingefro­rene Konten, Enteignungen und andere finanzielle Repressionen? Welche Investmentstrategien funktionieren auch in Krisenzeiten? Koenig spannt den Bogen von passivem Einkommen über Kryptowährungen als Absicherung bis hin zu krisensicheren Kommunikationstechniken und Verschlüsselungsmethoden. Das richtige Buch zur richtigen Zeit.
Krisenfest

Autoren: Koenig, Aaron
Seitenanzahl: 192
Erscheinungstermin: 23.07.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-660-8