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14.08.2018 Markus Bußler

Gold: Der Tag danach!

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Gold

Der Abverkauf nahm gestern Fahrt auf. Kaum fiel Gold unter die Marke von 1.205 Dollar, kam noch einmal Verkaufsdruck auf. Stoppkurse wurden abgeräumt, Panikverkäufe setzten ein. Am Ende ging es bei Gold auf 1.193 Dollar nach unten. Bislang fehlt jedes Aufbäumen der Bullen. Die scheinen sich zu ergeben.

Mit dem gestrigen Kursrutsch könnte etwas eingetreten sein, das man auf dem Goldmarkt seit dem Jahr 2001 nicht mehr gesehen hat: Die Spekulanten, also die Hedge Fonds, könnten unterm Strich short auf den Goldpreis sein. Sicher wissen dies Anleger erst am kommenden Freitag, wenn die COT-Daten veröffentlicht werden. Doch betrachtet man die Geschwindigkeit, in der die Hedge Fonds zuletzt Shorts aufgebaut haben, dann ist dies eine logische Annahme. Tatsächlich wäre damit eine Situation geschaffen, die es seit Ende 2001 nicht mehr gegeben hat. Damals notierte der Goldpreis übrigens nach einem „Kursrutsch“ bei rund 275 Dollar.

Technisch bleibt die Lage wie bekannt: Sowohl der RSI als auch der MACD zeigen eine positive Divergenz gegen den Goldpreis. Sprich: Obwohl Gold auf ein neues zyklisches Tief, in diesem Fall sogar ein Eineinhalb-Jahrestief, gefallen ist, haben die Indikatoren kein neuerliches Tief ausgebildet. Das ist grundsätzlich positiv. Alleine die Gegenbewegung bleibt aus.

Es ist eine harte Geduldsprobe für Goldanleger. Gold fällt ohne nennenswerte Gegenwehr. Technische Indikatoren sowie die COT-Daten legen eigentlich eine (zumindest technische) Gegenbewegung nahe. Doch die bleibt bislang aus. Als wichtige Unterstützung rückt erneut die 1.180 Dollar in den Blick, die schon auf das Jahr 2013 zurückgeht.

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