10x maximale Hebelpower für eXtreme Gewinne
Foto: Börsenmedien AG
19.05.2015 Michael Schröder

Euro gibt nach: BMW, Daimler und Volkswagen gehen auf die Überholspur - Continental zieht mit

-%
BMW

Die deutschen Autowerte haben am Dienstag die DAX-Spitze erklommen mit Kursgewinnen von jeweils rund drei Prozent und mehr. Händler verwiesen auf den schwachen Euro, der nach der Ankündigung vorgezogener Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) kräftig an Wert verloren hatte.


Vier Tagessieger, eine Branche: Neben den Aktien der drei heimischen Autobauern BMW, Daimler und Volkswagen hat auch Zulieferer Continental heute kräftig Boden gut gemacht. Als Triebfeder verwiesen Börsianer vor allem auf die Nachricht, dass die EZB ihr Anleihekaufprogramm vor der Sommer-Flaute beschleunigen wolle. Die Notenbank wird wegen der geringeren Handelsaktivität in den Sommermonaten und der erhöhten Marktschwankungen einen Teil ihrer milliardenschweren Wertpapierkäufe vorziehen. Weil der Handel am Anleihemarkt von Mitte Juli bis August meist schwächer ausfalle, werde ein Teil der Käufe bereits im Mai und Juni erfolgen, sagte EZB-Direktor Benoit Coeure. Damit sei sichergestellt, dass das durchschnittliche Kaufvolumen von 60 Milliarden Euro je Monat auch dann erreicht werde, wenn in den Sommermonaten weniger gekauft werde. Der Euro fiel in der Folge von über 1,13 US-Dollar auf unter 1,12 Dollar - das macht Waren wie Autos aus dem Euroraum im Ausland billiger und erleichtert damit den Export. Aber auch die K+S-Aktie zählte heute zu den Top-Gewinnern.

Ist die Zeit der Konsolidierung bei den Auto-Werten nun vorbei? In der Bilder-Galerie finden Sie die Charts zu den Top-Gewinnern des Tages.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
BMW - €
Volkswagen - €
Continental - €
Daimler - €
DAX - Pkt.

Buchtipp: Der Freiheitshandel

Politisch und wirtschaftlich ist die demokratische Welt so schwach wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das Konzept „Wandel durch Handel“ ist gescheitert. Vielmehr hat es Diktaturen gestärkt und Demokratien untergraben.

 Freie und offene Gesellschaften sind existenziell gefährdet. Der russische Einmarsch in der Ukraine, der brutale Angriff auf Israel, der wieder salonfähig gewordene Antisemitismus und die wirtschaftliche Abhängigkeit von China müssen ein Weckruf für offene Gesellschaften sein. Es braucht jetzt grundlegende Veränderungen.

 Der einzige wirklich transatlantische Medienunternehmer Europas plädiert für einen Kurswechsel in der demokratischen Handelspolitik. Die Gründung eines neuen wertebasierten Bündnisses der Demokratien: Die Freiheitshandelsallianz.

Der Freiheitshandel

Autoren: Döpfner, Mathias
Seitenanzahl: 192
Erscheinungstermin: 18.04.2024
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-953-1

Jetzt sichern