7 Geheimtipps mit Highflyer-Potenzial!
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19.10.2016 Jochen Kauper

Continental: Alles halb so schlimm?

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Continental

Continental kassierte am Montagabend seine Gewinnprognose. Das operative Ergebnis im Autozuliefergeschäft werde um rund 480 Millionen Euro schwächer ausfallen als bislang erwartet. Nachdem der Autozulieferer vorher zwei Mal die Zahlen leicht nach oben revidiert hatte, war das für alle Aktionäre eine herbe Enttäuschung.

Sicherlich, man muss abwarten wie sich in Zukunft das Geschäft entwickeln wird. Die Autobauer sind im Umbruch, viele Geschäftsmodelle werden sich radikal ändern. Die Elektromobilität wird Einzug halten, autonomes fahren und so weiter und so weiter. Hinzu kommt, dass in einem ein Auto mit Verbrennungsmotor doppelt so viele Teile verbaut sind wie in einem Elektroflitzer.

Auch Conti muss sich also umstellen.

Dennoch. Die Reaktion auf die News blieb bislang im Rahmen. Die Aktie fiel zwar im Tief auf unter 170 Euro, erholte sich aber im Tagesverlauf wieder auf knapp 174 Euro.

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Optimistische Analysten

Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung trotz gesenkter Konzernprognose auf "Buy" mit einem Kursziel von 245 Euro belassen. Er bezweifle, dass sich das Wachstum aus eigener Kraft in der Autosparte in den kommenden Quartalen wieder beschleunigen werde, schrieb Analyst David Lesne in einer Studie. Das Unternehmen sei aber weiterhin gut genug positioniert, um mittelfristig von Megatrends in der Autobranche zu profitieren. Das Rückfallrisiko für die Aktie werde zudem durch den starken Barmittelfluss begrenzt. Auch das Düsseldorfer Bankhaus Lampe bleibt optimistisch. Weil die Umsatzprognose unverändert geblieben sei und der Zuliefererkonzern im Autobereich vorerst weiter mit einer Marge von 9 Prozent rechne, halte er jede Kursschwäche der Papiere für eine gute Kaufgelegenheit, schrieb Analyst Christian Ludwig am Dienstag. Er begründet dies in seiner Studie außerdem mit dem einmaligen Auftreten der Belastungsfaktoren. Sein Kursziel lautet weiterhin 260 Euro.

Wer investiert ist, bleibt dabei. Der Stoppkurs lautet 160 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX).

Buchtipp: Regel Nummer 1

Früher war Phil Town wie alle anderen. Er hielt Geldanlage für zu kompliziert, um darin erfolgreich sein zu können. Als ehemaliger Angehöriger der Eliteeinheit Green Berets, der seinen Lebensunterhalt als River Guide verdiente, schien ihm das alles zu undurchsichtig. Um es richtig zu machen – davon war er überzeugt –, müsse man es als Vollzeitjob betreiben. Dann allerdings lernte er die Regel Nummer 1 kennen. Sie ist ganz einfach: „Verliere kein Geld!“ In seinem Klassiker erklärt Town, wie er mithilfe dieser einen Regel in fünf Jahren aus tausend Dollar eine Million machte. Er zeigt, dass „kein Geld verlieren“ an der Börse gleichbedeutend ist mit „mehr Geld verdienen, als man sich je vorgestellt hätte“. Town redet Klartext: „Ich werde Ihre Zeit nicht mit Gelaber verschwenden, nicht mit klugen Geschichten, die Ihnen Sachen sagen, die Sie bereits wissen. Der Deal ist einfach: Ich bringe Sie ans Ziel, und zwar Schritt für Schritt.“

Autoren: Town, Phil
Seitenanzahl: 400
Erscheinungstermin: 23.08.2018
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-606-6