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22.02.2022 Marco Schmidberger

Commerzbank: Entwarnung trotz Eskalation?

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Commerzbank

Die Eskalation im Ukraine-Konflikt hat die Börsen auf Talfahrt geschickt. So ist die Commerzbank am gestrigen Montag nach einem schwachen Handelstag nachbörslich knapp fünf Prozent ins Minus gerutscht. Der heutige Dienstag startet zwar wieder positiv, doch Entwarnung gibt es erst, wenn diese Marke geknackt wird. 

Die Lage in der Ostukraine hat den Höhenflug der Commerzbank-Aktie zunächst gebremst. Der Kurs rutschte im ängstlichen Marktumfeld bis 8,86 Euro und damit wieder unter die psychologisch wichtige 9-Euro-Marke.

Von den RSI- und Stochastik-Indikatoren kamen daraufhin klare Verkaufssignale. Auch beim MACD-Indikator steht ein solches kurz davor.

Allerdings beginnt die Aktie den heutigen Dienstag freundlich, das Plus beträgt bisher über drei Prozent. Doch erst wenn die 9-Euro-Marke wieder überschritten wird, kann mit einer Fortsetzung des mittelfristigen Aufwärtstrend gerechnet werden.

Commerzbank (WKN: CBK100)

Der neuste Kursrutsch ist den politischen Unruhen geschuldet. An der grundsätzlich positiven Einschätzung der Commerzbank ändert dies nichts. Anleger bleiben dabei, behalten aber den Stopp bei 6,60 Euro im Auge. 

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im AKTIONÄR Depot und im Hebel-Depot 2022 von DER AKTIONÄR.

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