16.12.2014 Andreas Deutsch

Commerzbank-Aktie: Zinsangst, Griechenland-Schock - Anleger verlieren die Nerven

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DAX
Trendthema

Es sah gut so aus, doch jetzt kommt es knüppeldick für die Commerzbank-Aktionäre. Innerhalb von elf Tagen hat die Aktie von Deutschlands zweitgrößter Bank zehn Prozent an Wert verloren. Ein Analyst sieht trotzdem viel Potenzial für den Titel.

Das Chartbild der Commerzbank-Aktie hat sich im Dezember deutlich verschlechtert. Die Aktie fiel sowohl unter die 200- als auch unter die 90-Tage-Linie. Zudem rauschte der Titel unter den kurzfristigen Aufwärtstrend.

Nun kämpft die Aktie mit der Unterstützung im Bereich 10,90 Euro. Sollte diese Marke nicht halten, droht ein Abrutschen in den Bereich 10,56 Euro. Hält auch diese Marke nicht, könnte schon bald wieder die 10-Euro-Marke gefährlich nahe rücken.

Analyst sieht Luft bis 18,80 Euro

Die Anleger haben derzeit einiges zu verdauen. Da ist zum einen die vorgezogene Präsidentschaftswahl in Griechenland, die für Neuwahlen sorgen könnte. Sollten dann die Linken gewinnen, wäre die Eurokrise wieder da. Zudem belastet die Angst vor steigenden Zinsen in den USA. Für ein positives Sentiment könnte schon bald Mario Draghi sorgen, wenn er in wenigen Wochen mit einem QE-Programm beginnt. Warum die Aktie sogar 18,80 Euro wert ist, erklärt Metzler-Analyst Gudio Hoymann in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR – entweder hier als ePaper oder am Mittwoch am Kiosk.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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