13.11.2019 Andreas Deutsch

Amazon: Nike kündigt

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Amazon.com

Die Nummer 1 unter den Sportartikelherstellern, Nike, wird künftig nicht mehr seine Waren direkt über Amazon verkaufen. Dies gab Nike am Mittwoch bekannt. Wenn das Beispiel Schule macht, muss sich Amazon etwas einfallen lassen. Noch bleibt der Markt cool - und das ist auch besser so.

Statt auf Amazon will Nike in Zukunft mehr über den eigenen Onlinekanal verkaufen. Ein generelles Aus für Kooperationen sei der Schritt aber nicht. „Wir werden nach wie vor in starke Partnerschaften investieren, um unsere Kunden weltweit problemlos zu beliefern.“

Ziel der vor zwei Jahren ausgehandelten Vereinbarung war es, dass Amazon direkt bei Nike und nicht über Dritte einkaufen sollte. Auf diese Weise sollte vermieden werden, dass gefälschte Ware bei Amazon landet.

Nike erzielt nach eigenen Angaben etwa 30 Prozent des Jahresumsatzes aus dem Direktvertrieb. Zu den größten Handelspartnern des Konzerns gehören Foot Locker, Dick's Sporting Goods und Nordstrom.

Wenn der größte Sportartikelhersteller der Welt einen Deal mit Amazon kündigt, sollte man das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Positiv ist aber, dass viele Hersteller auf Amazon als Verkaufsplattform angewiesen sind. DER AKTIONÄR bleibt folglich bullish für die Aktie. Kursziel: 2.100 Euro, Stopp: 1.400 Euro.

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