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01.07.2015 Nikolas Kessler

Adidas-Aktie: UBS und Warburg würden kaufen

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Zu Wochenbeginn haben im DAX die roten Vorzeichen dominiert. Schuld daran war die Zuspitzung der Griechenland-Krise. Am Mittwochvormittag steht die Ampel aber wieder auf grün. Dank positiver Analystenkommentare erobert die Adidas-Aktie die Pole Position.

Die Schweizer Großbank UBS hat Adidas von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel von 63 auf 82 Euro angehoben. Die Turnaround-Story des Sportartikelherstellers zeige ermutigende Signale und dürfte sich fortsetzen, schrieb Analyst Fred Speirs in einer Studie vom Mittwoch. Adidas sollte im Kernmarkt Westeuropa auch weiterhin Marktanteile gewinnen. Kurzfristig könnte die Aktie von Umsatzzuwächsen und einer resistenten Bruttomarge profitieren.

35 Prozent Kurspotenzial?

Bereits am Montag hatte Warburg Research die Aktie erneut zum Kauf empfohlen und das Kursziel bei 95 Euro belassen. Von den Unternehmen der Sportartikelbranche sei Adidas mit einem 2015er KGV von 18,6 mit Abstand am günstigsten bewertet, schrieb Analyst Michael Fuchs zur Begründung. Das Momentum in zentralen Märkten sei stark, das angestrebte Wachstum des Nettoergebnisses von sieben bis zehn Prozent dürfte übertroffen werden.

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Aktie halten

Das Scheitern der Gespräche zur Lösung der Griechenlandkrise hat zu Wochenbeginn schwer auf die Stimmung an den Aktienmärkten gedrückt. Das ist auch an der Adidas-Aktie nicht spurlos vorübergegangen, zwischenzeitlich ist der Titel erneut unter die 70-Euro-Marke zurückgefallen. Zwar konnte diese Marke nun zurückerobert werden, für einen Ausbruch nach oben waren die jüngsten Impulse allerdings zu schwach. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Halteempfehlung.

(Mit Material von dpa-AFX)

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