RWE
- Michael Schröder - Redakteur

RWE: Milliarden-Verlust – Wertberichtigungen größer als erwartet – Aktie unter Druck

Nach Handelsblatt-Informationen wird RWE-Chef Peter Terium am kommenden Dienstag (4. März) einen Nettoverlust von knapp drei Milliarden Euro verkünden – deutlich mehr als erwartet. Zuletzt war über einen Verlust von einer Milliarde Euro spekuliert worden. Die DAX-Aktie steht unter Druck.

RWE-Finanzvorstand Bernhard Günther hatte dem Handelsblatt zufolge dem Aufsichtsrat die Bilanz für das Geschäftsjahr 2013 präsentiert. Am kommenden Dienstag will Vorstandschef Peter Terium die Bilanz der Öffentlichkeit vorstellen. DER AKTIONÄR geht aber davon aus, dass die Daten nun bereits früher veröffentlich werden. RWE gab keine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

Ursächlich für den nun zu Buche stehenden Verlust von fast drei Milliarden Euro sind Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt 4,8 Milliarden Euro. RWE musste vor allem den Wert seiner konventionellen Kraftwerke stark nach unten korrigieren, die wegen des Booms der erneuerbaren Energien immer seltener am Netz sind. Zuletzt gab es bereits ähnliche Gerüchte.

Die Aktie steht weiter unter Druck. Der Einfluss auf den Kurs könnte am Ende aber nicht allzu groß ausfallen, da durchaus mit Sonderabschreibungen gerechnet worden sei. Anleger sollten den DAX-Konzern dennoch vorerst meiden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Es brodelt wieder…

Seit Monaten schwelen in der Versorgerbranche Gerüchte um eine Konsolidierung. Vor allem die deutschen Konzerne stehen dabei im Mittelpunkt. Am Donnerstag war erneut die RWE-Tochter Innogy das Ziel der Spekulationen. Ein Verkauf ist zwar unwahrscheinlich, die Aktien haben dennoch deutlich … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Das drückt auf die Stimmung

Die RWE-Aktie hat sich zuletzt stark entwickelt und ein neues Jahreshoch bei 21,18 Euro erreicht. Am Montag zählt der Versorger im schwachen Marktumfeld allerdings zu den grtößten Verlierern im DAX. Die Ursache: Die Privatbank Berenberg hat ihre Kaufempfehlung gestrichen. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Aktie bricht aus – geht da noch mehr?

Die Konsolidierung in der Versorgerbranche ist endgültig vorbei. Am Donnerstag ist die RWE-Aktie auf ein neues Jahreshoch geklettert. Seit den starken Quartalszahlen zu Beginn der Woche hat der DAX-Titel bereits fast zehn Prozent zugelegt. Ein positiver Analystenkommentar hat neuen Schwung … mehr