Die Berichtssaison steht bevor – und Michael Schröder rechnet bei deutschen Small und Mid Caps mit positiven Überraschungen. Nach Kostensenkungen müsse sich das Umsatzwachstum nun auch in den Ergebnissen zeigen.
TeamViewer nähert sich laut Schröder einer operativen Trendwende: Die Plattformstrategie komme bei Kunden besser an, die Q2-Zahlen stimmten zuversichtlich. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen 0 bis 3 Prozent Wachstum und eine EBITDA-Marge von 43 Prozent. Schröder sieht die Aktie günstig bewertet und hat sie im Realdepot. Kleinere Researchhäuser nennen Kursziele von 9 bis 10 Euro. Die Q3-Zahlen Anfang November sollen den Trend bestätigen.
Bei Bechtle könnten gut gefüllte Auftragsbücher und Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur für Rückenwind sorgen. ASTA Energy Solutions profitiert von der Nachfrage nach Komponenten für Transformatoren und Generatoren. Das Unternehmen peilt für 2025 einen Umsatz von 790 Millionen Euro an, nach 695 Millionen Euro im Vorjahr.
Nemetschek kämpft trotz guter Zahlen mit der KI-Skepsis der Anleger. Ein Sprung über 70 Euro könnte ein Kaufsignal auslösen; das durchschnittliche Analystenkursziel liegt bei 85 Euro. Schröder sieht die Q3-Zahlen am 5. November als möglichen Impuls für eine nachhaltige Erholung.
Aktien von TeamViewer und Nemetschek befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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