Der DAX bleibt trotz steigender Ölpreise, hoher Renditen und fehlender Fortschritte im Konflikt zwischen den USA und Iran erstaunlich robust. Der Leitindex schloss bei 25.375 Punkten nahezu unverändert. Die Renditen liegen bei 3,64 Prozent in Deutschland und 5,25 Prozent in den USA. Technisch bleibt der DAX zwischen 25.071 und 25.800 Punkten gefangen. Die 50-Tage-Linie bei rund 25.815 Punkten gilt als wichtiger Widerstand, während die 25.000-Punkte-Marke und die 200-Tage-Linie bei etwa 24.800 Zählern Unterstützung bieten. Ein Ausbruch über 25.800 Punkte wäre ein Befreiungsschlag.
Bei BASF sorgt ein Bericht der Financial Times für Bewegung. Evonik soll eine Offerte über 22,15 Euro je Aktie beziehungsweise 10,3 Milliarden Euro abgelehnt haben. Ein höheres Angebot bleibt möglich. Unter 50 Euro droht bei BASF ein Rückfall in Richtung 46 bis 47 Euro. Bei der Commerzbank erhöht UniCredit offenbar den Druck. Eine Kontrollübernahme könnte bereits im Januar oder Februar erfolgen. UniCredit hält rund 48 Prozent der Anteile. Fresenius Medical Care steht nach einer Berenberg-Abstufung von „Buy“ auf „Hold“ unter Druck. Das Kursziel wurde von 60 auf 42 Euro gesenkt.
Hapag-Lloyd hat die Prognose erneut angehoben, doch für einen nachhaltigen Aufwärtstrend muss die Aktie zunächst 140 Euro überwinden. Redcare Pharmacy überzeugte mit einer deutlichen Prognoseanhebung und starken Impulsen im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Nach dem Kurssprung rücken 70 Euro, später 80 und 90 Euro in den Fokus. Volkswagen bleibt trotz eines über dem aktuellen Kurs liegenden Kursziels der Deutschen Bank durch China, Preisdruck und den intakten Abwärtstrend belastet.
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