Profitieren Sie von Korrekturen
19.01.2021 Michael Schröder

Top-Gewinner S&T: War das der Befreiungsschlag?

-%
S&T

Mit Blick auf 2020 sieht sich S&T auf Basis vorläufiger Zahlen über dem Plan. Vom Analysehaus Jefferies (“Buy” mit Ziel 32 Euro) kommen lobende Worte: Der österreichische IT-Dienstleister habe die Erwartungen im vierten Quartal übertroffen. Auch im neuen Jahr will die Gesellschaft weiter wachsen. Bei den Aktionären kommen die Nachrichten gut an.

Sie interessieren sich für die Welt der heimischen Nebenwerte? Mit den kostenlosen Real-Depot News können Sie sich unverbindlich ein Bild von den vielseitigen Anlagemöglichkeiten im Small-Cap-Bereich machen. AKTIONÄR-Redakteur Michael Schröder schreibt Ihnen seine Einschätzung zu interessanten Investmentideen und aussichtsreichen Nebenwerten.

Traditionell hat S&T-Vorstand Hannes Niederhauser auf der German Corporate Conference von UniCredit und Kepler Cheuvreux die Prognose für das neue Geschäftsjahr kommuniziert. Der Ausblick fällt gut aus: Der Umsatz soll um mehr als 15 Prozent auf mindestens 1,4 Milliarden Euro steigen. Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sollen 2021 mindestens 140 Millionen Euro erreicht werden.

Auch für das Jahr 2020 dürfte S&T alle Erwartungen erfüllt haben. Der Vorstand hatte erst im November die Jahresziele für 2020 angehoben und erwartet damit Erlöse von rund 1,2 Milliarden Euro und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von mindestens 122 Millionen Euro. “Unser Geschäft hat sich im abgeschlossenen Corona-Jahr sehr gut entwickelt", so Niederhauser. "Für die nächsten Jahre bin ich optimistisch und erwarte auf Basis der gut gefüllten Auftragsbücher eine Fortsetzung des profitablen Wachstumskurses der letzten Jahre."

Den vollständigen Geschäftsbericht veröffentlichen die Österreicher am 25. März. Dann dürfte es auch erste Details zur Dividende geben, die für 2019 corona-bedingt ausgesetzt wurde.

S&T (WKN: A0X9EJ)

Im Corona-Crash war die S&T-Aktie im März von über 25 Euro auf gut 13 Euro eingebrochen. Bis Anfang August hatte es sich dann wieder bis auf über 25 Euro erholt. Seitdem mussten die Aktionäre aber wieder deutliche Rückschläge einstecken, auch wegen Kritik eines britischen Investors ging es im Oktober bis auf gut 15 Euro herunter. Von diesen Tiefständen konnte sich der Titel zwar erholen. Die jüngste Aufwärtsbewegung an den Börsen hat der Wert jedoch kaum mitgemacht. Das sollte sich in diesem Jahr ändern. Anleger können das aktuelle Niveau daher weiter zum Einstieg nutzen.

(Mit Material von dpa-AFX)