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29.01.2015 Werner Sperber

VW: Aha, MQB ab jetzt OK; Börsenwelt Presseschau II

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Die Experten des Aktionärsbriefes erklären, die Vorzugsaktie der Volkswagen AG kostet nur 15 Prozent mehr als das zugrundeliegende Eigenkapital des Fahrzeugkonzerns und sie wird nur mit einem einstelligen KGV bewertet. Die Gewinnspannen beim Betriebsergebnis und dem Vorsteuerertrag befinden sich im Branchenvergleich lediglich im vorderen Mittelfeld. Doch diese Margen können steigen, denn schließlich können die zwölf Fahrzeugmarken viel effizienter zusammenarbeiten und die 315 verschiedenen Fahrzeugmodelle viel effizienter bauen. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei dem modularen Baukastensystem (MQB) zu, dessen Entwicklung sich immer wieder verzögert hat. Läuft ab jetzt alles rund, wird auf diesem System ab dem Jahr 2018 der Großteil der Modelle basieren. Der Vorstand erwartet hohe Einsparungen. Die Stückkosten und Einmalausgaben je Fahrzeug sollen um je 20 Prozent sinken. Der konstruktiv bedingte Arbeitsinhalt je Fahrzeug soll sich um 30 Prozent verringern. Im Lauf des Jahres 2015 soll die Zahl der auf den MQB umgerüsteten Werke von zwölf auf fünfzehn erhöht werden. Danach werden jährlich bis zu fünf weitere Fabriken umgestellt. Die Gewinne der Volkswagen AG dürften deshalb in den kommenden vier Jahren überdurchschnittlich steigen. Analysten schätzen den Gewinn je Vorzugsaktie für das nächste Jahr auf 26,50 Euro. Im Jahr 2017 sollte dieser Betrag in Richtung 30 Euro zulegen. Wenn die Investoren im Jahr 2017 ein KGV von 10 bezahlen, würde die Vorzugsaktie 300 Euro kosten.

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