Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
Foto: Shutterstock
08.02.2021 Carsten Kaletta

Top-Gewinner Deutsche Bank: "Narrenkappe absetzen"

-%
Deutsche Bank

Die Deutsche Bank hat jüngst überraschend starke Zahlen geliefert. Dennoch steht der überwiegende Teil der Analystengilde dem Branchenprimus immer noch kritisch gegenüber. Mit Kepler hat nun ein Analystenhaus seine Skepsis annähernd aufgegeben. Das verhilft der Aktie zu einem ordentlichen Kursplus und dem Top-Platz unter den DAX-Gewinnern.


Konkret gab Kepler-Analyst Nicolas Payen in einer aktuellen Studie seine negative Einstufung der Aktien auf und stufte den Titel von "Reduce“ auf "Hold“ hoch. Er lobte die klaren Fortschritte, die der Finanzkonzern beim Umbau erzielt habe - insbesondere auf der Kostenseite. Die "Narrenkappe" könne man nun absetzen. Die starke Marktdynamik im Investmentbanking gebe kräftigen Ertragsschub.

Die Aktie notiert aktuell mit einem Aufschlag von 2,2 Prozent bei 8,77 Euro. Auf dem weiteren Weg nach oben befindet sich nun bei 8,80 ein erster Widerstand. Wird der überwunden, rückt die Neun-Euro-Marke ins Visier. Nach unten ist der Titel im Bereich von 8,25 einigermaßen solide abgesichert.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

Die Deutsche Bank hat in der Tat den berühmten (großen) Schritt nach vorn gemacht. Die Kosten wurden erfolgreich gesenkt, auf der Ertragsseite ragt die Handelssparte heraus – vor allem das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren lief besonders gut. Und: Springt die Wirtschaft, wie von vielen Experten prognostiziert im Laufe des Jahres  an, dürfte weitere (Ertrags-)Fantasie in den Titel kommen. Zudem könnte der Branchenprimus dann mittelfristig wieder eine Dividende zahlen. Kurzum: Investierte Anleger bleiben an Bord.

(Mit Material von dpa-AFX)