++ 5 Aktien auf Rebound-Kurs ++

Microsoft und Berkshire Hathaway: Bill Gates zieht sich jetzt komplett zurück

Microsoft und Berkshire Hathaway: Bill Gates zieht sich jetzt komplett zurück
Foto: Getty Images
Microsoft Corporation - %
Marion Schlegel 14.03.2020, 19:12 ‧ Marion Schlegel
Logo: DER AKTIONÄRJetzt bei Google bevorzugen
Top-Analysen. Direkt für Sie. Bei Google.
  • Unsere Analysen ganz oben bei Google
  • Kostenlos schneller informiert
  • Jederzeit anpassbar

Microsoft-Gründer Bill Gates zieht sich weiter bei dem Software-Konzern zurück. Der 64-Jährige verlässt den Verwaltungsrat des Windows-Riesen. Gates wolle mehr Zeit für seine verschiedenen wohltätigen Engagements haben, teilte Microsoft mit. Er werde jedoch Vorstandschef Satya Nadella und dem restlichen Führungsteam weiterhin als Berater erhalten bleiben. Gates legte auch das Verwaltungsratsmandat bei Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway.

Bei Microsoft hatte Gates sich bereits Mitte 2008 aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und war im Februar 2014 zu Nadellas Amtsantritt als Verwaltungsratschef zurückgetreten. Sein Posten in dem Spitzengremium des Konzerns, das dem Vorstand übergeordnet ist, soll zunächst nicht neu besetzt werden. Das Direktorium schrumpft auf zwölf Mitglieder.

MICROSOFT (WKN: A1GL9Y)

Gates hatte Microsoft 1975 zusammen mit Paul Allen gegründet, der 2018 an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Zusammen prägten sie die Anfänge der PC-Branche und brachten es so zu großem Reichtum. Mit einem Vermögen von knapp 104 Milliarden Dollar (rund 93,5 Milliarden Euro) ist Gates laut Schätzungen des US-Magazins "Forbes" aktuell nach Amazon-Chef Jeff Bezos der zweitreichste Mensch der Welt.

Den Spitzenjob bei Microsoft hatte Gates schon Anfang 2000 aufgegeben. Dem "Wall Street Journal" zufolge behielt er jedoch weiterhin Einfluss bei dem Konzern und ließ sich ein paar Mal im Monat auf dem Firmengelände blicken. Gates setzt Milliarden von seinem Vermögen über eine gemeinsam mit seiner Frau Melinda gegründete Stiftung unter anderem für den Kampf gegen Krankheiten ein.

Berkshire Hathaway, das Beteiligungskonglomerat von US-Starinvestor Warren Buffett, gab am Freitag bekannt, dass als Nachfolger von Gates im Verwaltungsrat Kenneth Chenault nominiert worden sei. Chenault war bis Februar 2017 Chef des Kreditkartenanbieters American Express.

Die Aktie von Microsoft hat sich am Freitag eindrucksvoll zurückgemeldet. Mehr als 14 Prozent ging es nach oben auf 158,83 Dollar. DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie von Microsoft langfristig sehr zuversichtlich. Kurzfristig hängt die weitere Entwicklung aber von der Entwicklung der Märkte ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Microsoft - €
Berkshire - €

Aktuelle Ausgabe

Die Rebound-Chance: 5 Tech-Aktien im Check

Nr. 46/26 8,90 €
Paypal Sofortkauf Im Shop kaufen Sie erhalten einen Download-Link per E-Mail. Außerdem können Sie gekaufte E-Paper in Ihrem Konto herunterladen.

Buchtipp: Inside Deepmind

Schachwunderkind, genialer Computerspiel- und Softwareentwickler, Mitgründer von DeepMind Technologies, Chemie-Nobelpreisträger: Heute ist Demis Hassabis Chairman seines inzwischen von Google übernommenen Unternehmens und verfolgt das Ziel, durch Allgemeine Künstliche Intelligenz die Geheimnisse der Biologie und der Physik zu entschlüsseln.

Der Bestsellerautor und Journalist Sebastian Mallaby sprach mehr als 30 Stunden mit Hassabis und befragte außerdem dessen Kritiker, Rivalen und Wegbegleiter. Entstanden ist das facettenreiche Porträt einer Firma und ihres Gründers, der jenseits des Silicon Valleys grenzenlose Intelligenz erschaffen will, die unser Verständnis des Universums verändern wird. Ein packender Blick auf ein Rennen um Talente, Rechenleistung und Macht, dessen Ausgang offen ist, und auf eine der faszinierendsten Erfolgsstorys unserer Zeit.

Inside Deepmind

Autoren: Mallaby, Sebastian
Seitenanzahl: 560
Erscheinungstermin: 15.04.2027
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-68932-137-6

Preis: 29,90 €