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01.09.2016 Werner Sperber

BO: Facebook ist auch bei der virtuellen Realität ganz früh dabei

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Börse Online verweist auf Analysten, die von der sogenannten virtuellen Realität (VR) schwärmen. Demnach entwickle sich VR zum neuen Massenmedium und ist nach den sogenannten sozialen Medien der nächste Schritt zur Digitalisierung des menschlichen Lebens. Das betrifft zunächst Spiele aber dann auch alle wichtigen gesellschaftlichen Bereichen, vom Handel über Bildung bis zur Medizin. Ein Milliardenmarkt entsteht. Wichtigster Türöffner für den VR-Markt sind neben den Spielen die 360-Grad-Videos, die schon bald von immer mehr Menschen selbst gedreht und ins Internet gestellt werden können. Youtube schaltete Anfang vergangenen Jahres eine Funktion frei, die das ermöglicht. Voraussetzung für die weitere Verbreitung sind die entsprechenden Kameras.

Facebook erwirtschaftet den überwiegenden Anteil des Umsatzes nach wie vor mit Online-Werbung. Doch das Unternehmen setzte sich bereits sehr früh mit virtueller Realität auseinander. Im Jahr 2014 kaufte Facebook für zwei Milliarden Dollar Oculus Rift. Die ausschließlich auf Videospiele spezialisierte Tochterfirma könnte sich in Richtung digitale Kommunikation entwickeln. Facebook möchte mittelfristig mit einer Datenbrille die Kommunikation am Arbeitsplatz und in den sozialen Medien revolutionieren. Aktuell verkauft Facebook diese Brille für defizitäre 599 Dollar, doch die Investition dürfte sich langfristig rechnen. Das KGV für die laut Börse Online kaufenswerten Aktie für das nächste Jahr beträgt 25.

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Buchtipp: Broken Code

Facebook war einst der unangefochtene Titan der sozialen Medien. Doch nach einer Reihe von Skandalen, darunter der Vorwurf der Wahlbeeinflussung durch Falschmeldungen, musste sich das Unternehmen – und die Welt – fragen, ob es in der Lage war, seine eigene Plattform zu kontrollieren. Facebook-Mitarbeiter machten sich an die Arbeit, um Antworten zu finden. Dabei stießen sie auf Probleme, die weit über die Politik hinausgingen. Wall Street Journal-­Reporter Jeff Horwitz erzählt die fesselnde Insiderstory dieser Mitarbeiter und ihrer brisanten Entdeckungen und enthüllt die schockierenden Auswirkungen von Facebooks blindem Ehrgeiz.

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