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03.07.2019 Thorsten Küfner

BASF: Jetzt auch noch das …

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BASF

Die Aktie des Chemieriesen BASF hat sich in den vergangenen Handelswochen wieder relativ robust entwickelt. Dies ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil das Nachrichtenumfeld für den konjunkturabhängigen Konzern alles andere als berauschend ist. Nun folgte heute die nächste Meldung, die Anleger besorgen dürfte.

Nach einem schwachen ersten Halbjahr senkte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch erneut seine Prognose für 2019: Er rechnet nun mit einem Umsatzrückgang um drei Prozent auf knapp 197 Milliarden Euro. Zuletzt war er von einem Minus von 2,5 Prozent ausgegangen.

Zahlreiche Sorgen

Handelskonflikte und die eingetrübte Weltwirtschaft machen der deutschen Chemie- und Pharmabranche immer mehr zu schaffen. Die Produktion in der drittgrößten Industriebranche hierzulande soll zudem um vier Prozent sinken und damit ebenfalls noch stärker als bisher erwartet.

Im Jahresverlauf geht der VCI allenfalls von einer moderaten Erholung aus. "Die Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bleiben hoch", sagte Präsident Hans Van Bylen mit Blick auf den Handelsstreit zwischen den USA und China, den Iran-Konflikt und den Brexit.

Im ersten Halbjahr war der Umsatz der Chemie- und Pharmaindustrie um 4 Prozent auf fast 96 Milliarden Euro gesunken, die Produktion brach gemessen am Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent ein. Die Branche arbeitet aber auf hohem Niveau: 2018 hatte sie einen Rekordumsatz von 203 Milliarden Euro erzielt.

BASF (WKN: BASF11)

Ruhe bewahren 

Die heutige Meldung sowie die Spekulationen über eine Gewinnwarnung von BASF sind natürlich alles andere als erfreulich. Dennoch sollten Anleger weiter Ruhe bewahren. Womöglich sind nach der schwachen Kursentwicklung der vergangenen Monate ohnehin fast schon alle negativen Entwicklungen „eingepreist“, was die robuste Kursentwicklung bei eher mauer Nachrichtenlage erklärt. Anleger können bei der Dividendenperle an Bord bleiben, der Stopp kann bei 54,50 Euro belassen werden.  

(Mit Material von dpa-AFX)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF.