16.02.2017 Thorsten Küfner

BASF: 5 Fakten zur Dividende

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BASF
Trendthema

In wenigen Wochen nimmt die Dividendensaison bei den meisten DAX-Konzernen richtig Fahrt auf. Die Anteile des Ludwigshafener Chemieriesen BASF sind dabei bei Privatanlegern traditionell sehr gefragt. DER AKTIONÄR zeigt daher nun fünf der wichtigsten Fakten zur Dividendenzahlung bei BASF auf.

Die Rendite
Für 2016 gehen die meisten Analysten davon aus, dass der Chemiekonzern die Dividende wie auch in den vergangenen Jahren wieder um 10 Cent auf dann 3,00 Euro je Aktie anheben wird. Daraus errechnet sich ausgehend vom aktuellen Kursniveau bei 90 Euro eine Dividendenrendite von stattlichen 3,3 Prozent.

Die Entwicklung
Außer zwei Ausnahmen im Zuge der Finanzkrise (für 2008 wurde die Dividende konstant gehalten, für 2007 von 1,95 auf 1,70 Euro gesenkt) hat BASF die Dividende in den vergangenen zehn Jahren stetig angehoben. In den vergangenen Jahren waren es in der Regel 0,10 Euro. Während 2007 noch 1,50 Euro ausgeschüttet wurden, dürften es dieses Jahr 3,00 Euro werden.

Die Ausschüttungsquote
Nachdem die Ausschüttungsquote bei BASF in der Vergangenheit oftmals bei etwa 50 Prozent lag, wurde sie zuletzt zum Zwecke der Dividendenkontinuität auf mehr als 60 Prozent erhöht. Bei einem erwarteten Ergebnis von 4,44 Euro je Aktie für 2016 und einer Dividende von 3,00 Euro würde sich eine Ausschüttungsquote von 67 Prozent ergeben.

Die Aussichten
Die vergangenen beiden Jahre waren für BASF angesichts der stark gefallenen Ölpreise, welche das Ergebnis der Tochter Wintershall erheblich belasteten, nicht leicht gewesen. Nun hellen sich die Perspektiven wieder deutlich auf. Der Ölpreis notiert bei 50 bis 60 Dollar wieder etwas fester und auch die konjunkturelle Entwicklung in einigen für BASF wichtigen Märkten macht Hoffnung. Die Chancen, dass BASF die Dividende auch für 2017 und darüber hinaus weiter anheben wird, stehen daher relativ gut.

Der nächste Zahltag
Die nächste Hauptversammlung findet am 12. Mai statt. Anleger, die in den Genuss der Dividende kommen wollen, müssen die DAX-Titel zum Ende dieses Handelstages im Depot haben. Wegen einer Gesetzesänderung wird die Ausschüttung allerdings nicht bereits direkt am Tag nach der Hauptversammlung erfolgen, sondern erst drei Handelstage später. Am 17. Mai sollten die voraussichtlich 3,00 Euro je Aktie dann auf dem Konto der Aktionäre landen.

Aktie bleibt attraktiv
DER AKTIONÄR hält nach wie vor an seiner Kaufempfehlung für die Aktie von BASF fest (Stopp: 68,00 Euro). Der Konzern ist nicht nur wegen der ordentlichen Dividendenrendite attraktiv, sondern glänzt auch mit einer starken geografischen Aufstellung sowie einer sehr breiten Produktpalette.

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