Lanxess
- Stefan Limmer - Redakteur

Lanxess-Aktie: Bewegte Woche

Die Papiere des Spezialchemiekonzerns Lanxess zählten in der abgelaufenen Woche zu den schwächsten Werten im DAX. Grund für die schlechte Performance waren zahlreiche negative Analystenstimmen.

Das Investmenthaus JPMorgan senkte das Kursziel von 37,00 auf 28,00 Euro und bestätigte die „Underweight“-Einstufung. Analyst Martin Evans ist seiner Studie der Meinung, dass die zyklische Erholung im laufenden Jahr vom Markt überschätzt wird und die Marktbedingungen für Lanxess weiterhin schwierig sein werden. Er senkte daher seine Ergebnisschätzung bis 2015 um 50 Prozent.Barclays stuften die Papiere des Spezialchemieherstellers von „Equal Weight“ auf „Underweight“ herab. Das Kursziel für die Lanxess-Aktie reduzierten die Experten von 54,00 auf 50,00 Euro. Den Abverkauf konnte auch die Schweizer Großbank UBS nicht verhindern. Analyt Thomas Gilbert bestätigte das „Buy“-Rating und setzte den Titel auch noch auf die „Most Preferred List“. Den fairen Wert der Aktie sieht er bei 62,00 Euro.

Relative Stärke

Im Zuge der jüngsten Abwärtsbewegung wurde die wichtige horizontale Unterstützung bei 46,00 Euro gerissen. Damit hat sich die charttechnische Situation massiv eingetrübt und das alte 52-Wochen-Tief bei 43,44 Euro ist zum Greifen nah. In einem extrem schwachen Marktumfeld zeigte der DAX-Titel am Freitag dann eine hohe relative Stärke. Anleger bleiben vorerst dennoch an der Seitenlinie. Unter dem Jahrestief droht ein Kursrutsch bis in den bereich von 40,00 Euro. 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Lanxess: Aktie nach Übernahme im Rallye-Modus

Der Spezialchemiekonzern Lanxess lässt die Krise der vergangenen Jahre weiter hinter sich. Nachdem die Kölner zuletzt vom Konzernumbau und einem Sparkurs profitiert hatten, wagt der jetzt seit etwas mehr als zwei Jahren an der Unternehmensspitze stehende Matthias Zachert eine Milliardenübernahme in … mehr