DAX
- Michael Schröder - Redakteur

DAX-Check: 8.500 oder 9.650 Punkte - darauf kommt es jetzt an!

Die Vorgaben für den deutschen Aktienmarkt könnten kaum schlechter sein. Die weitere Zuspitzung der Situation in der Ukraine hat bei Dow Jones, Nikkei und Co zu einem Einbruch deutlichen Einbruch geführt. Der DAX hat in den letzten Tagen gleich mehrere wichtige Unterstützungen durchbrochen. Auf diese Marken kommt es nun an.

Damit setzt sich die Talfahrt der letzten Tage fort. Bei 9.425 Punkten und 9.359 Punkten befanden sich horizontale Supportmarken, zudem verlief ebenfalls in diesem Bereich der seit Juni ausgebildete Aufwärtstrend. Zum Wochenschluss nimmt der Leitindex nun die nächste wichtige Unterstützung im Bereich von 9.000 Punkten ins Visier.

Die psychologisch wichtige 9.000-Punkte-Marke ist auch aus charttechnischer Sicht sehr wichtig für die mittelfristige Entwicklung des DAX. An dieser Schnittstelle verlaufen zwei massive Supportmarken. Neben der massiven horizontalen Unterstützung verläuft hier auch der seit gut einem Jahr gültige Aufwärtstrend.

Hält diese Unterstützung, oder kommt es nur zu einem leichten Fehlausbruch nach unten, dürfte der DAX im Anschluss wieder in Richtung 9.650 Punkte ansteigen. Ein stärkeres Abrutschen würde dagegen ein Verkaufssignal generieren, dass den Leitindex in Richtung 8.500 Punkte führen würde. Im Anschluss wäre sogar ein Abtauchen bis auf das alte Allzeithoch um 8.150 Zähler wahrscheinlich.

DER AKTIONÄR hat einen Fuß für eine mögliche Gegenbewegung in der Tür. Das Abstauberlimit für den Turbo-Optionsschein mit der WKN DZP 26T bei 7,34 Euro hat gegriffen. Der Stopp wird hier aber bewusst eng auf 5,90 Euro nachgezogen.

Am Wochenende stehen möglicherweise richtungsweisende Entscheidungen in der Ukraine an. Wie die Börsen darauf reagieren werden, ist derzeit nicht klar einzuschätzen. Um auf der sicheren Seite zu stehen, ziehen sich immer mehr Anleger aus Aktien zurück. Der DAX wird sich in den nächsten Stunden und Tagen für eine Richtung entscheiden, kleinere Bullen- und Bärenfallen müssen Anleger dabei einkalkulieren.

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