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11.09.2020 Martin Weiß

Microsoft: "China lässt TikTok lieber untergehen"

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Seit die US-Regierung mit der Schließung von TikTok im Land droht, bemühen sich Konzerne wie Microsoft und Oracle um die Übernahme der Short-Video-Plattform aus China. Der Kaufpreis könnte 30 Milliarden Dollar und mehr betragen. Doch die Verhandlungen sind zäh – und ein Deal am Ende vielleicht überhaupt nicht gewollt.

Wie Reuters am Freitag unter Berufung auf drei nicht näher benannte Quellen berichtet, stelle sich Chinas Regierung  bei einem Deal quer. Das Weiße Haus hatte im vergangenen Monat zwei Executive Orders erlassen, die ByteDance, den chinesischen Mutterkonzern von TikTok, dazu verpflichteten, TikToks US-Vermögenswerte zu verkaufen und andernfalls mit einem Verbot im Land gedroht.

US-Konzerne wie Microsoft und Oracle hatten daraufhin Interesse an der Plattform angekündigt, die bei Millionen amerikanischen Teenagern und Jugendlichen extrem populär ist.

Peking hatte kurze Zeit nach dem Erlass von Donald Trump seine Gesetze für den Verkauf chinesischer Unternehmen ins Ausland abgeändert und so für eine Verzögerung bei den Verhandlungen gesorgt. Mittlerweile, so berichtet Reuters, erwäge die Regierung ein Verbot von TikTok US zu akzeptieren, aus Sorge, die Volksrepublik könnte international als schwach angesehen werden, wenn sie sich dem Willen Washingtons beugt.

DER AKTIONÄR favorisiert einen Verkauf von TikTok US an Microsoft. Der Softwareriese würde von einem Deal profitieren, fehlt es ihm bislang doch an einer Social-Media-Strategie. Der Streit zwischen Peking und Washington ist politisch motiviert, beide Länder beharken sich seit vielen Monaten in einem zunehmend eskalierenden Handelsstreit. Der Ausgang um das Gezerre um TikTok ist damit völlig offen.

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