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25.06.2016 Maximilian Steppan

Deutsche Telekom: Nach dem Brexit auch das noch

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Deutsche Telekom

Nicht nur der Brexit sorgt für Belastung bei der T-Aktie. Laut den Experten des japanischen Investmenthauses Nomura droht dem Papier nun auch ein wichtiger Kurstreiber wegzubrechen. 

Die Rede ist von der Tochter T-Mobile US. Deren Papier eilte zuletzt von einem Hoch zu Nächsten. Doch diese Aufwärtsbewegung dürfte der Titel laut Jeffrey Kvaal in den kommenden Monaten nicht fortsetzen können.

Kvaal sieht das Kurspotenzial weitgehend ausgereizt. Der Analyst rechnet mit einer Atempause und stufte die Papiere von "Buy" auf "Neutral" ab. Gemäß der Einstufung "Neutral" geht er davon aus, dass sich die Aktie in den nächsten 12 Monaten in etwa wie der Vergleichsindex Nasdaq entwickeln wird. Er senkte zudem das Kursziel von 46 auf 44 Dollar. Kvaal reduzierte seine Gewinnerwartungen für das Geschäftsjahr 2017. Sie lägen nun auf dem Niveau der durchschnittlichen Marktschätzungen.

Seiner These, dass die US-Telekomtochter dank eines günstigen Marktumfeldes ihre Ziele beim Nettokundenzuwachs und operativen Ergebnis übertreffen könnte, greife mittlerweile nicht mehr.

Ein innovatives Marketing, die Preisgestaltung und die Netzwerkqualität hätten der Nettoneukundenzahl in der Vergangenheit zwar Rückenwind verliehen, die Markterwartungen dürfte T-Mobile US im zweiten Quartal aber nicht übertreffen. Zudem dürfte die Wettbewerbsintensität im vierten Quartal etwas zunehmen.

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Guter Einstiegszeitpunkt

Obgleich des pessimistischen Statements, Mut macht die charttechnische Verfassung der T-Aktie. Denn die Supportzone im Bereich von 14 Euro hat dem Papier einmal mehr Halt gegeben. Zudem erwies sich ein Test dieser im August 2015 als lohnenswerter Einstiegszeitpunkt. Auch im aktuellen Fall geht DER AKTIONÄR von einer Wiederholung dieses Szenarios aus.

(mit Material von dpa-AFX)

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