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11.05.2017 Fabian Strebin

Allianz: Milliardenchance dank Cloud

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Allianz

Der Siegeszug von Big Data ist nicht aufzuhalten. Im Zuge der Digitalisierung ist das Auslagern von Unternehmensdaten in die Cloud für viele Konzerne das Mittel der Wahl, um Kosten zu sparen. Doch die neuen Technologien bergen auch Risiken: Der Horror für jeden Firmenvorstand ist ein Hackingangriff bei dem sensible Informationen erbeutet werden. Für die Allianz als Versicherungskonzern tut sich dadurch allerdings ein lukratives Geschäftsfeld auf.

Das Versicherungsunternehmen Lloyd’s of London geht pro Jahr von weltweiten Kosten durch Hackerangriffe von 400 Milliarden Dollar aus. Versicherte Unternehmen können zumindest auf einen finanziellen Ausgleich hoffen. Doch die meisten haben noch keine Cyber Insurance. Das könnte sich jedoch bald ändern: Die Munich Re schätzt, dass das aktuelle Prämienvolumen für derartige Versicherungen bis 2020 auf 8,5 bis zehn Milliarden Dollar weltweit steigen könnte. Derzeit sind es erst 3,4 Milliarden Dollar. Andere Schätzungen gehen bis 2025 sogar von bis zu 20 Milliarden Dollar aus.

Hartmut Mai, operativer Geschäftsführer der Allianz für den Bereich Großrisiken, sagt zu Bloomberg: „Cyber Insurance ist derzeit unser Hauptwachstumsbereich.“ Der Versicherer kommt zwar erst auf ein zweistelliges Millionenvolumen bei diesen Versicherungen. Das Wachstum betrug im vergangenen Jahr allerdings 28 Prozent. Mai rechnet damit, dass sich das Produkt der Allianz zu einem Milliarden-Blockbuster entwickeln könnte.

Jetzt zugreifen

Cyber-Versicherungen haben das Zeug dazu, der nächste Multi-Milliardenmarkt für Versicherer zu werden. Die Allianz ist hier gut positioniert und im Gegensatz zu anderen Konkurrenten überhaupt schon am Markt aktiv. Fundamental ist die Aktie mit einem KGV von 11 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,8 günstig. Anleger erhalten zudem eine satte Dividendenrendite von 4,3 Prozent. Wer noch nicht investiert ist, kann noch einsteigen. Das Kursziel liegt bei 200,00 Euro. Bei Euro 147,50 sollte ein Stopp platziert werden

Buchtipp: University of Berkshire Hathaway

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