Unicredit
- Nikolas Kessler - Volontär

UniCredit: Wie viel frisches Kapital braucht die Krisenbank wirklich?

Die Spekulationen um die erwartete Kapitalerhöhung der UniCredit gehen weiter. Laut einem Pressbericht könnte das Institut einen deutlich höheren Erlös als bisher erwartet anstreben – obwohl die Krisenbank bereits fleißig das Tafelsilber verkauft.

Zur Stärkung der dünnen Kapitaldecke wolle UniCredit durch die Kapitalerhöhung bis zu 13 Milliarden Euro erlösen, wie die italienische Tageszeitung La Repubblica am Freitag meldet. Zuletzt war mit einem Volumen zwischen fünf und sechs Milliarden Euro gerechnet worden.

Durch den Verkauf von Beteiligungen versucht Vorstandschef Jean-Pierre Mustier den Kapitalbedarf des Instituts so gering wie möglich zu halten. Erst am Donnerstag hatte UniCredit den Verkauf von weiteren 20 Prozent der Anteile am Onlinebroker Fineco gemeldet. Zudem stehen eine Beteiligung an der polnischen Bank Pekao sowie der Vermögensverwalter Pioneer zum Verkauf.

Der Konzern wollte sich dem Blatt zufolge nicht zur Höhe der möglichen Kapitalerhöhung äußern. Die Bank werde die Sanierungspläne am 13. Dezember bei einem Investorentag in London vorstellen.

Lage bleibt kritisch

Nach vorbörslichen Gewinnen findet die UniCredit-Aktie kurz nach Handelsstart keine eindeutige Richtung. Bis Klarheit über die weitere Strategie des Managements herrscht, dürfte die Situation volatil bleiben. Entsprechend sollten langfristig orientierte Anleger die Aktie weiterhin meiden. Trader, die auf eine kurzfristige charttechnische Erholung spekulieren wollen, sollten einen nachhaltigen Sprung über die 90-Tage-Linie bei 2,12 Euro abwarten.

(Mit Material von dpa-AFX)

 


 

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