ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Ausbruch vertagt – das sagen die Analysten!

Im schwachen Marktumfeld muss am Freitag auch ThyssenKrupp erneut Federn lassen. Der Ausbruch aus dem Seitwärtstrend ist damit wieder einmal vertagt. Nach einem Investorentag meldeten sich allerdings viele Analysten zu Wort. Sowohl Bullen als auch Bären fühlen sich in ihrer Einschätzung bestätigt.

Optimistisch zeigt sich weiterhin die Commerzbank. Analyst Ingo-Martin Schachel hat ThyssenKrupp auf „Buy“ mit einem Kursziel von 26 Euro belassen. Der Konzern habe seine kurzfristigen Wachstumsziele angesichts seiner Auftragslage bestätigt, so der Experte. Zudem wird ThyssenKrupp seine Investitionen unter anderem in Forschung und Entwicklung erhöhen, um weiteres Margenwachstum generieren zu können.

Bären bleiben dran

Doch auch die Bären behielten ihre Meinung bei. DZ-Bank-Analyst Dirk Schlamp hat seine Verkaufsempfehlung mit Kursziel 18 Euro bestätigt. Er habe den Eindruck, dass ThyssenKrupp kurzfristig nur kleinere Akquisitionen anstrebe. Angesichts des schwierigen Marktumfelds für die Stahlindustrie bleibe er bei seiner Bewertung

Barclays hat die Einstufung ebenfalls auf „Underweight“ mit einem fairen Wert von 20 Euro belassen. Der Umbau zu einem erfolgreicheren Konzern gehe weiter, was aber im Aktienkurs bereits eingearbeitet sein dürfte, so Analyst Vladimir Sergievskiy. Das operative Gewinnziel scheine realistisch. Allerdings dürfte das Unternehmen noch bis ins kommende Jahr Barmittel verlieren.

Warten auf den Ausbruch

DER AKTIONÄR hat zuletzt mehrmals auf eine Tradingchance hingewiesen, falls der Widerstand im Bereich zwischen 22,30 und 22,80 Euro genommen wird. Dies lässt allerdings weiter auf sich warten. Im schwierigen Marktumfeld der letzten Tage sollten Neueinsteiger deshalb eine Erholung des Gesamtmarktes abwarten. Langfristig lautet das Kursziel des AKTIONÄR dennoch weiterhin 28 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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