ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Paukenschlag durch Singer – platzt jetzt der Umbau?

Die Kursentwicklung von ThyssenKrupp ist nach wie vor unbefriedigend. Auch der Hedgefonds Elliott des berüchtigten Aktivisten Paul Singer liegt seit Beginn seines Investments deutlich im Minus. Vom Umbau des DAX-Konzerns ist Singer auch nicht überzeugt, er hat einen Brief an ThyssenKrupp-Chef Guido Kerkhoff geschrieben.

Elliott zweifelt demnach, ob der Vorschlag Kerkhoffs die erhofften positiven Effekte habe, hieß es zunächst im Manager Magazin. Es wäre die erste Stellungnahme Elliotts seit Bekanntwerden der Umbaupläne. Einen Kommentar zu dem Brief lehnte der Hedgefonds aber ebenso ab wie ThyssenKrupp.

An der Seitenlinie

Elliott hat bei ThyssenKrupp wenig zu sagen, es ist unwahrscheinlich, dass Kerkhoff seine Pläne nun umschmeißt. Die Zweifel zeigen aber, dass bei ThyssenKrupp nach wie vor vieles im Argen liegt. Der Umbau geht nur schleppend voran. Großaktionäre, Aktivisten und Aufsichtsrat sind sich noch immer nicht im Klaren, wohin die Richtung gehen soll und in den operativen Einheiten läuft das Geschäft schleppend. Trotz der günstigen Bewertung lassen Anleger die Finger von der Aktie.

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