E.on
- Stefan Limmer - Redakteur

RWE und E.on: Die nächsten Analysten melden sich zu Wort

Nach einer beeindruckenden Rallye konnten sich RWE und E.on am Mittwoch nicht dem schwachen Gesamtmarkt entziehen. Zuletzt überarbeiteten zahlreiche Experten ihre Kursziele für die Versorgerwerte. Nun hat auch die US-Investmentbank Merrill Lynch beide DAX-Werte wieder in die Bewertung aufgenommen.

RWE stufen die Analysten mit „Neutral“ ein. Das Kursziel s für die Aktie sehen sie bei 33,20 Euro. Die Ergebnisse bei dem Versorger seien weiter rückläufig, schrieb Analyst Peter Bisztyga in einer Studie am Mittwoch. RWE könnte von Maßnahmen der Regierung wie einer "Bad Bank" für Atomstrom oder der Einführung eines Kapazitäten-Marktes profitieren. Anleger sollten hieraus aber noch nicht zu großen Optimismus schöpfen. Die Bewertung der Aktien gebe auch nur noch limitierten Raum nach oben.

Favoritenrolle

Optimistischer ist Bisztyga für E.on.  Er stuft die Aktie mit „Buy“ und einem Kursziel von 17,60 Euro ein. Nach der Ebbe warte nun die Flut auf den größten deutschen Energieversorger und das Ergebnis je Aktie könnte sich in den kommenden vier Jahren um 45 Prozent erholen, schrieb Analyst Peter Bisztyga in einer Studie am Mittwoch. Die konventionelle Stromerzeugung dürfte sich erholen. Er bezeichnete den Wert, der mit einem großen Abschlag gehandelt werde, als einen "Top Pick"

Dabeibleiben

DER AKTIONÄR sieht durchaus Potenzial für beide Werte. Im Energiesektor dürfte sich nun die Bodenbildung abgeschlossen sein. Auf europäischer Ebene gelten die deutschen Versorger als aussichtsreiche Nachzügler. Allerdings ist E.on für die Energiewende besser positioniert. Das Kursziel lautet nach wie vor 17,00 Euro. Investierte Anleger sichern ihre Position mit einem Stopp bei 12,80 Euro ab. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot mit Hebel auf steigende Kurse bei dem DAX-Schwergewicht.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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