RWE
- Stefan Limmer - Redakteur

RWE: Zahlen ohne Überraschungen

Die National-Bank hat die Einstufung für RWE nach Zahlen auf „Halten“ mit einem Kursziel von 27,00 Euro bestätigt. Die Jahreszahlen sowie der bestätigte Ausblick für 2014 haben laut Analyst Markus Glockenmeier keine Überraschungen gebracht, zeigten jedoch das weiterhin schwierige Umfeld für den Versorger. Die Schweizer Großbank Credit Suisse ist weitestgehend der gleichen Meinung. Vincent Gilles hat in seiner jüngsten Studie die Einstufung für den DAX-Titel auf „Neutral“ mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen.

Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE ist im abgelaufenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich lag das Ergebnis bei minus 2,76 Milliarden Euro. Vor einem Jahr stand noch ein gewinn von 1,31 Milliarden Euro zu Buche. Grund für den Verlust sind vorwiegend Abschreibungen auf den fossile Kraftwerke, die wegen des Booms erneuerbarer Energien immer seltener am Netz sind.

Finger weg

Kritiker werfen RWE vor, die Wende in das Zeitalter der erneuerbaren Energien mit kleinen, dezentralen Strukturen zu versäumt zu haben. Auch der Ausblick ist alles andere als gut. Anleger lassen deshalb weiterhin die Finger von der Versorgeraktie.

(mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Ein klares Dementi

Die deutsche Energiewelt wandelt sich. Am Donnerstag hat der Chef des Versorgers Steag angekündigt, dass nach dem Innogy-Deal zwischen E.on und RWE weitere Transaktionen anstehen dürften. Auch die Steag selbst könnte dabei in den Fokus rücken. RWE dementiert nun aber Gespräche. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on und RWE: Das war erst der Anfang

Nach der Zerschlagung von Innogy bekommt die deutsche Energiebranche ein neues Gesicht. Für E.on und RWE als treibende Kräfte des Wandels dürfte sich der Deal auszahlen. Die Wettbewerber müssen nun reagieren. Der Versorger Steag rechnet damit, dass weitere Transaktionen folgen werden. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on und RWE: Darum klappt der Megadeal

An der Börse kam der Deal zwischen E.on und RWE und die Aufteilung der RWE-Tochter Innogy gut an. Bei den Verbrauchern und Konkurrenten herrscht dagegen die Sorge, dass Megakonzerne mit großer Marktmacht entstehen. Der Wettbewerb im Strommarkt soll dadurch gefährdet sein, was zu höheren … mehr