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- Michael Schröder - Redakteur

Nach Rekordhoch: JPMorgan-Studie belastet BMW, Daimler, VW und sorgt für Rücksetzer im DAX

Eine vorsichtige Studie der Investmentbank JPMorgan hat den europäischen Autosektor und auch den DAX deutlich belastet. Nach einem Rekordhoch am Donnerstag ist der Autosektor schwächster Branchenindex in Europa. Gehen BMW, Daimler und VW in den Korrekturmodus über?

Die JPMorgan-Strategen um Mislav Matejka nahmen ihre Empfehlung zurück, den deutschen Leitindex und europäische Autotitel in den Portfolios überzugewichten. Sie sehen nach der jüngsten starken Entwicklung kein Kurspotenzial mehr.

Die Experten der US-Investmentbank begründen dies mit der jüngsten Kursentwicklung, aber auch mit fundamentalen Aspekten. So rechnen Matejka und Co nicht mehr mit weiteren Euro-Schwächeanfällen, die sowohl den DAX als auch die Autowerte wegen ihrer Exportabhängigkeit stark gestützt hätten. Weiterer Gegenwind käme durch eine Stabilisierung am Ölmarkt, die sich aktuell bereits abzeichne.

Mittel- und langfristig bleibt DER AKTIONÄR dennoch positiv gestimmt für das heimische Auto-Trio im DAX. Kurzfristig könnten sich die Kurse von BMW, Daimler und VW nach der Januar-Rallye aber weiter verbilligen. Anleger sollen mit den vom AKTIONÄR genannten Abstauberlimits versuchen, zum Zug zu kommen.

Der DAX hat in der Vorwoche wieder ein neues Rekordhoch markiert. Mit 10.984 Punkten scheiterte er aber knapp an der nächsten runden Marke von 11.000 Punkten. Am Freitagnachmittag haben Gewinnmitnahmen eingesetzt. Die nächsten Unterstützungen warten nun bei 10.600 und 10.500 Punkten beziehungsweise bei 10.454 Zählern, wo noch ein Gap zu schließen wäre. Sollte die Marke von 10.600 Punkten verteidigt werden, ist kurzfristig ein Anlauf bis 10.750/10.800 Zähler möglich.

(Mit Material von dpa-AFX)

 

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