Deutsche Bank
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Deutsche-Bank-Aktie relaxt: Eine Milliarde wäre ok

Trotz drohender Mega-Strafe: Die Deutsche-Bank-Aktie notiert am Mittwoch nahezu unverändert. Grund: Die Marktteilnehmer sind von den Neuigkeiten nicht überrascht – der Libor-Skandal ist zu großen Teilen bereits im Kurs eingepreist. Die genaue Strafzahlung der Deutschen Bank ist noch nicht bekannt. Im Schnitt stehen den am Libor-Skandal beteiligten Banken Seiten der EU-Kommission jedoch Rekordstrafen von 800 Millionen Euro bevor.

Analyst: Effekt erst ab einer Milliarde

Gegenüber dem AKTIONÄR bestätigte Bank-Analyst Andreas Pläsier von Warburg Research (Bild) am Mittwoch, dass die Stimmung der Marktteilnehmer erst ab einer bestimmten Grenze sinkt. "Ich denke, ein Volumen von bis zu einer Milliarde Euro dürfte den Markt nicht nennenswert überraschen."

Ruhe vor dem Sturm

Die charttechnische Situation spitzt sich zu. Noch sind die Analysten und Marktteilnehmer uneinig, wohin die Reise geht. Doch das Aneinanderlaufen der 38-, 90- und 200-Tage-Linie ist ein Zeichen für eine anstehende große Kursbewegung – gleich welcher Art. Die Anleger sollten die Marke von 34 Euro im Auge behalten. Andererseits würde ein deutliches Überrschreiten der 36-Euro-Marke ein Kaufsignal auslösen. Die mit eine 2014er-KGV von 8 bewerte Aktie bleibt derzeit ein Kauf.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Stunde der Wahrheit

Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr wohl die größten Rechtsrisiken beseitigt, die auf dem Kurs gelastet haben. Seit der jüngsten Kapitalerhöhung sind zudem die Diskussionen um die Eigenkapitalbasis beendet. Bei Vorlage der Quartalszahlen am kommenden Donnerstag, 27. April, geht es deshalb … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank vor Zahlen: Jetzt zählt es

Die Deutsche Bank veröffentlicht am kommenden Donnerstag, 28. April, die Zahlen zum ersten Quartal. Nach Aussage von CEO John Cryan liefen die Geschäfte für den Konzern zu Jahresbeginn wieder besser, nachdem Rechtsstreitigkeiten in den USA im vierten Quartal 2016 die Bilanz noch verhagelt hatten. … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Risiken schwinden

Deutsche-Bank-CEO John Cryan konnte im vergangenen Jahr mit dem Hypothekenstreit in den USA und der Geldwäscheaffäre in Russland die größten Rechtsrisiken beilegen. Jetzt kann der Konzern einen weiteren Sieg für sich verbuchen: Laut Bloomberg wurden in Russland die Anschuldigungen fallen gelassen, … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Insider kaufen

Mehrere Vorstände der Deutschen Bank haben bei der jüngsten Kapitalerhöhung kräftig zugegriffen. Vorstandsvorsitzender John Cryan übte seine Bezugsrechte vollständig aus und erwarb junge Aktien für 53.357 Euro. Die als Kronprinzen gehandelten Stellvertreter Christian Sewing und Marcus Schenk … mehr