Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Libor-Schock und die Folgen - Aktie unter Druck

Die charttechnische Situation bei der Deutschen Bank trübt sich wieder ein. Grund sind Berichte zu Rekordstrafen im Libor-Skandal.

Die Aktie der Deutschen Bank verliert am Mittwochmorgen knapp ein halbes Prozent auf 34,68 Euro. Ein Händler verwies am Morgen auf Medienberichte zu Rekordstrafen im Libor-Skandal. Demzufolge stehen den Beschuldigten der mutmaßlichen Zinsmanipulation - darunter auch die Deutsche Bank - von Seiten der EU-Kommission Rekordstrafen von im Schnitt 800 Millionen Euro bevor. Das belaste den Aktienkurs am Morgen etwas, bis die Strafe mitgeteilt werde.

Keinen Einfluss auf Kurs

Einen weiteren Bericht in der Süddeutschen Zeitung, wonach Finanzbehörden in Europa, USA und Asien gemeinsam dem Verdacht des Betrugs von Wechselkursen durch internationale Großbanken nachgingen, bezeichnete der Händler als bekannt - er sollte entsprechend keinen Einfluss auf den Kurs haben.

Chart im Fokus

Die Anleger sollten die Marke von 34 Euro genau im Auge behalten. Unterschreitet die Aktie diese Marke nachhaltig, würde der Titel aus der monatelangen Keilformation nach unten ausbrechen. Das würde weiteres Rückschlagspotenzial bedeuten. DER AKTIONÄR empfiehlt einen Stopp bei 29 Euro.

Mit Material von dpa-AFX

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Gefahr heißt Trump

Die Deutsche Bank ist größte Gläubigerin des US-Präsidenten. Im Hypothekenstreit des vergangenen Jahres wurde das dem Konzern noch als Vorteil ausgelegt. Marktteilnehmer vermuteten wohl zurecht, Trump hätte wegen seiner Geschäftsbeziehungen nach Frankfurt kein Interesse an einer zu hohen Strafe für … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Das will die HNA Group wirklich

Der chinesische Mischkonzern HNA Group ist in Deutschland bis vor kurzem nahezu unbekannt gewesen. Der Einstieg bei der Deutschen Bank im Frühjahr diesen Jahres hat das aber geändert. Die Chinesen haben im Zuge der jüngsten Kapitalerhöhung im April ihren Anteil überraschend auf 9,9 Prozent … mehr