Deutsche Bank
- Börsen.Briefing.

Das Deutsche Bank-Fiasko, die General Electric-Pleite, Amazons 600-Milliarden-Dollar-AWS-IPO und Bayers Monsanto-Tragödie

Zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt – diese Woche wurde wirklich jede nur denkbare Gefühlslage an und von den Börsen bedient. Da ist an erster Stelle das größer und größer werdende Drama um die Aktie der Deutschen Bank, die nach neuem Allzeittief in den freien Fall überzugehen droht. Zudem: eine wirklich finstere Prognose zur Zukunft von General Electric, eine wirklich unglaubliche zur Zukunft von Amazon, sowie die nicht enden wollende Tragödie des Leverkusener-Bayern-Konzerns rund um die Übernahme von Monsanto. Das waren Ihre Themen.

22,53 Euro, 17,25 Euro, 15,88 Euro. Drei Kurse, drei Jahre im Leben eines Deutsche-Bank-Aktionärs. Der Kurs, die Stimmung, alles fallend. Seit Jahren. Die Reihe wird keine freundliche Fortsetzung finden. Dieses Jahr wird sich wohl ein Kurs mit einer 7 an erster Stelle am (Jahres)Ende einreihen. 50 Prozent Minus. Das Drama um die Kursentwicklung der Aktie von Deutschlands größter Bank beschäftigt Anleger, investierte und nicht investierte. Diese Woche fiel die Aktie der Deutschen Bank auf den tiefsten Stand aller Zeiten. Ganz unten angelangt ist sie bereits vorher, nämlich am unteren Ende der Verliererliste im DAX auf Jahressicht. Immer neue Skandale, immer geringer das Vertrauen. Das Börsen.Briefing. hat die Entwicklung mit einer Reihe von Beiträgen begleitet. Und das waren Ihre Klick-Favoriten zur Deutschen Bank:

+ Deutsche Bank: Das bedeutet das Ende
Die Aktie nimmt einen wenig ruhmreichen Spitzenplatz ein. Zum Jahresende droht die Aktie aus vielen Portfolios zu fliegen.

+ Deutsche Bank: Blutrote Bilanz
Verluste wohin man auch schaut. Deutsche Bank-Aktionäre erleben seit Jahren ein Rendite-Fiasko.

+ Deutsche Bank: Eine Zahl als Ausdruck des ganzen Desasters
Trotz Milliarden an frischem Kapital – die Deutsche Bank kommt nicht voran. Für die Aktionäre hat die Aktienschwemme indes weitreichende Folgen.

+ Deutsche Bank-Aktie: Diese Aussicht macht nur noch sprachlos
Warum die Aktie nächstes Jahr bei 5,75 Euro stehen könnte.

+ Deutsche Bank-Aktie: Was kommt wann als nächstes?
Gestern der Geldwäsche-Skandal um die Danske Bank, heute Besuch von der Staatsanwaltschaft aufgrund von Ermittlungen im Zusammenhang mit den Panama Papers. Was kommt als nächstes?

Die Deutsche Bank war jedoch nur ein Thema im Börsen.Briefing., dem neuen täglichen Newsletter des AKTIONÄR. Oft gelesen wurde auch eine Geschichte zur Zukunft von General Electric. Der Dino droht zu kippen. Wir sind nach der Tesla/Apple-Story (hier nachzulesen) noch einmal tiefer in die Outrageous Predictions der Saxo Bank eingestiegen. Diesen zufolge wird Siemens-Kontrahent General Electric im Laufe des kommenden Jahres von seiner Schuldenlast erdrückt werden – und Insolvenz anmelden müssen. Interessanter Nebenaspekt: Auch Netflix wird dadurch mit in den Abgrund gerissen. Nachzulesen ist die ganze Geschichte hier. 

Und dann sind da noch zwei Geschichten zu Amazon, die herausstechen. In beiden geht es um Milliarden. Sehr viele Milliarden. Jede Story für sich ist in der Lage, die Einschätzung der Marktteilnehmer zu Amazon nachhaltig zu verändern. Zunächst hat die Agentur Zenith eine Studie veröffentlicht, derzufolge sich der Werbemarkt in den nächsten Jahren massiv verändern wird – zugunsten von Playern wie Amazon. Der Markt für E-Commerce-Anzeigen sei gerade erst in der Entstehung, Amazon wäre der größte Profiteur. Experten haben errechnet, dass Amazon mit Werbung bereits in fünf Jahren 28 Milliarden Dollar verdienen wird. Als bringe das nicht schon genug Fantasie für das Papier, wartete nur kurze Zeit später der US-amerikanische Marketing-Professor Scott Galloway mit einer zunächst aberwitzig klingenden Prophezeiung: Amazon werde bald seine Cloud-Tochter AWS an die Börse bringen. Bewertung: bis zu 600 Milliarden Dollar.

Zu guter Letzt hielt die Entwicklung bei Bayer unsere Leser in Atem. Der Leverkusener DAX-Konzern droht sich mit der Übernahme des Saatgutherstellers Monsanto verhoben zu haben – so die Befürchtung einiger Marktteilnehmer. Sie werten das Agieren des Vorstandsvorsitzenden Werner Baumann nicht gerade so, wie es sonst vielleicht zu erwarten wäre. Fakt ist: Die Aktie notiert auf dem tiefsten Stand seit 2012. Und Monsanto hat daran gewichtigen Anteil.

Auch kommende Woche erwarten Sie wieder viele neue Themen, erfreuliche, erschreckende, erheiternde. Abonnieren Sie jetzt kostenfrei den neuen täglichen Newsletter des AKTIONÄR und starten Sie mit dem Börsen.Briefing. immer bestens unterhalten in den Handelstag. Nutzen Sie einfach das untenstehende Formular für Ihre Anmeldung. 

Dieser Kommentar ist erschienen im Börsen.Briefing. – dem neuen täglichen Newsletter des Anlegermagazins DER AKTIONÄR. Registrieren Sie sich jetzt kostenfrei für das Börsen.Briefing. und starten Sie täglich bestens informiert in den Handelstag.


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