Daimler
- Werner Sperber - Redakteur

Daimler: Weil massenhaft Geld da ist; Börsenwelt Presseschau III

Die Experten der Platow Börse verweisen auf den Kursanstieg der Daimler AG. "Das hat mehrere Gründe: Der kollabierende Ölpreis heizt die Autonachfrage langfristig an, während der gegenüber dem Euro stark gestiegene US-Dollar die Absatzchancen in der wichtigen nordamerikanischen Region verbessert." In Europa stieg der Absatz von Automobilen im vergangenen Jahr 2014 erstmals wieder seit dem Jahr 2007. Die Zahl der verkauften Autos der Marke Mercedes-Benz stieg im vergangenen Jahr um 13 Prozent und erreichte zum vierten Mal in Folge einen Rekordwert. Weil der Konzern spart und bis zum Jahr 2020 viele neue Modelle auf den Markt bringt, dürften der Umsatz und das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im laufenden Jahr 2015 um je fünf Prozent zulegen. Pro Aktie sollten mindestens 2,40 Euro ausgeschüttet werden, was einer Dividendenrendite von mehr als drei Prozent entspräche. Das KGV von 11,5 für das laufende Jahr lässt höhere Notierungen zu. Anleger sollten deshalb einsteigen und ihr Engagement bei 63,50 Euro absichern.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Anlage-Profis: Daimler wird künftig wohl überraschen

Der Hanseatische Börsendienst mahnt, auch wenn Daimler derzeit sehr gut verdient, stellt der Trend zum rein elektrisch angetriebenen Automobil für einen Marktführer ein Risiko dar. Chinesische Wettbewerber freuen sich, denn sie konnten den technologischen Vorsprung nie aufholen und bekommen mit der … mehr
| Jochen Kauper | 0 Kommentare

GM und Ford hängen Daimler, BMW & VW ab

Die Aktien der deutschen Autobauer kommen seit Wochen nur sehr langsam von Fleck. Richtige Kauflaune will bei den Anlegern nicht aufkommen. Zu groß sind die Unsicherheiten, wohin die Reise gehen wird. Zu groß ist die Unsicherheit unter den Anlegern, wer die besseren Karten in Sachen E-Mobilität in … mehr