Apple
- Markus Horntrich - Chefredakteur

Apple wird zum Dividendenaristokraten - positive Überraschung Ende April?

Dass die Apple-Aktie zum Jahresstart noch einmal einen gehörigen Dämpfer erhielt, hat auch seine guten Seiten. So lässt sich der Wert günstiger einsammeln. Denn der iPhone- und iPad-Hersteller hat in den zurückliegenden sechs Jahren seine Dividende kontinuierlich gesteigert und dürfte die Aktionäre bei den Zahlen Ende April positiv überraschen.

Über die Wachstumssorgen beim iPhone wurde in den vergangenen Monaten viel diskutiert. An den hervorragenden Perspektiven für die Dividendenausschüttung ändert das wenig. Obwohl es unbestreitbar einige Wachstumsprobleme gibt, wird die Dividende für Jahre weiter steigen.

Die Analysten erwarten im Schnitt für das laufende Jahr ein Dividendenwachstum von nur 8,1 Prozent (siehe Grafik). Unter dem Strich sollen 2,94 Dollar als Ausschüttung für das laufende Jahr herausspringen. DER AKTIONÄR ist der Meinung, dass die Analysten in dieser Hinsicht zu konservativ sind und dass Apple bei den nächsten Zahlen, die am 30. April vorgelegt werden, eine Dividendensteigerung von zehn bis 12 Prozent in den Raum stellen wird.

Apple verdient prächtig

Der Grund dafür ist einfach. Apple hat schlichtweg die Fähigkeit, die Dividende für viele Jahre massiv zu erhöhen. Der jährliche freie Cashzufluss bleibt hoch. Theoretisch stünden Apple für 2018 12,94 Dollar je Aktie als freie Liquidität für Dividendenausschüttungen oder Aktienrückkäufe zur Verfügung. Hinzu kommt die hohe Nettoliquidität von derzeit rund 130 Milliarden Dollar.

 

Zudem verfügt das Unternehmen allen Wachstumssorgen zum Trotz über eine solide Basis mit seinen nach wie vor auskömmlichen Produktumsätzen bei iPhone, iPad, Watch und Co und einem schnell wachsenden Dienstleistungsumsatz. Diese Faktoren reichen aus, um das Dividendenwachstum für viele Jahre zu sichern. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für neue Produkte oder Dienstleistungen, die der Markt aktuell nicht in den Aktienkurs einbezieht.

Künftiger Dividendenaristokrat

DER AKTIONÄR geht daher davon aus, dass Tim Cook bei der Bilanzvorlage am 30. April auch eine Steigerung der Quartalsdividende auf 0,80 Dollar oder sogar höher in Aussicht stellen wird, was auf Jahressicht einer Dividende von 3,20 Dollar entsprechen würde. Damit wäre Apple bereits 2019 (knapp)dort, wo Analysten die Dividende 2020 sehen. Die Aktie bleibt daher uneingeschränkt auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR.

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Apple.

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Apple.

 

 

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