Aixtron
- Michael Schröder - Redakteur

Aixtron: Analysten und Leerverkäufer im Fokus - geht doch noch mehr?

Im Oktober dominierten die roten Vorzeichen bei DAX und Co. Die Verunsicherung war groß, die Zahlen potenzieller Krisenherde groß. Umso dynamischer viel die jüngste Gegenbewegung aus. Schnelle Kursgewinne von bis zu 50 Prozent waren möglich. Einer der Highflyer war Aixtron.

Die Aixtron-Aktie setzte in der vergangenen Woche nach einer mehrmonatigen Talfahrt zur Gegenbewegung an. Von der Prognoseanhebung wurden Analysten und Leerverkäufer auf dem falschen Fuß erwischt. Letztere hatten ihre Positionen im Vorfeld deutlich ausgebaut. Pessimisten hatten die hohe Bewertung und eine nachlassende Auftragsdynamik bemängelt. Die jüngste Entwicklung zeigt: Der Wachstumstrend bei dem Spezialanlagenbauer ist intakt.

Die Aktie schoss in der Spitze um 50 Prozent nach oben. Das Real-Depot hat rechtzeitig eine Trading-Position gestartet, die ersten 15 Prozent Gewinn wurden nach wenigen Tagen bereits eingestrichen. Der Rest liegt nun knapp 25 Prozent vorne.

Wie geht es kurzfristig weiter? Die Rallye könnte sich nach einer kurzen Verschnaufpause noch einmal beschleunigen und der Kurs sogar über die 12-Euro-Marke steigen. Berenberg hat das Kursziel von 13,80 auf 14,20 Euro erhöht und die Einstufung auf "Buy" bestätigt. Die Deutsche Bank sieht den Titel weiterhin erst bei 17 Euro fair bewertet. Anleger sollten sich also auf eine gewohnt volatile Kursentwicklung einstellen.

DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung und hält an der zweiten Hälfte der Position vorerst weiter fest.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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